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Wo kommt der Honig her?


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Obereschenbach, Dienstag, 26. Juni 2018

Vor dem Kindergarten steht eine blühende und stark duftende Linde. In ihr brummt und summt es, dass es bis in den Kindergartenraum zu hören ist. Im Kindergarten hörten die Kinder zunächst das Märchen ...
Besuch bei der Imkerin Michaela Seufert in Untereschenbach. Foto: Beate Weimar Stockmann


Vor dem Kindergarten steht eine blühende und stark duftende Linde. In ihr brummt und summt es, dass es bis in den Kindergartenraum zu hören ist. Im Kindergarten hörten die Kinder zunächst das Märchen von der Bienenkönigin, die dem Dummling verriet welches die lieblichste Prinzessin sei, nachdem sie sich auf ihren Mund setzte und den Honig roch, den diese am Abend vorher zu sich nahm.
Woher kommen die Bienen und wo kommt der Honig her? Diese Frage stellten sich die Kinder des Kindergartens St. Georg Unter- und Obereschenbach. Deshlab ging es zu Imkerin Michaela Seufert nach Untereschenbach.
Einen Bienenkasten mit Waben, Imkerwerkzeug und Kleidung gaben einen ersten Einblick. Die Kinder durften alles anfassen, fühlen, schmecken und riechen. Vom Duft der Waben waren sie sofort beeindruckt. Auf Bildern erkannten sie, dass es unterschiedliche Bienen gab und lernten ihre Funktionen. Die Königin ist die größte, danach kommen die männlichen Drohnen, die nicht stechen können und dann die fleißigen Arbeiterinnen, die im Laufe ihres Lebens mehrere Aufgaben haben. Auch wie eine Biene entsteht und heranwächst, sowie die Einlagerung des Honigs in den Waben konnten sie anhand der Bilder und der Waben gut nachvollziehen. Einige Waben hatten noch einen Deckel drauf und sie konnten die Entdeckelungsgabel ausprobieren und erkennen, dass man sorgsam mit allem umgehen muss. Nun musste das alles auch noch in der Praxis angeschaut werden. Michaela Seufert lud alle ein, in einen richtigen Bienenstock reinzuschauen. Auf ihrem Grundstück stehen viele Bienenvölker. Bruträume und Honigräume wurde inspiziert, Königinnen wurde entdeckt und Drohnen durften auf die Hand genommen werden. Die Kinder waren gespannt und furchtlos standen sie bei den Stöcken und teilten ihr erworbenes Wissen mit.
Am Ende gab es für jeden noch ein Honigbrot. Die Kinder bedankten sich mit gebastelten Bienen und einem Fingerspiel. red