Druckartikel: Wissen, was im Notfall zu tun ist: 39 Atemschutzgeräteträger ausgebildet

Wissen, was im Notfall zu tun ist: 39 Atemschutzgeräteträger ausgebildet


Autor: Christian Licha

Knetzgau, Sonntag, 03. November 2019

39 neue Atemschutzgeräteträger verstärken ab sofort die Einsatzmannschaften im ganzen Landkreis. Von 16 Freiwilligen Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk (THW) Haßfurt nahmen in den vergangenen W...
Die 39 neuen Atemschutzgeräteträger mit den Ausbildern und Vertretern des Zentrums Fotos: Christian Licha


39 neue Atemschutzgeräteträger verstärken ab sofort die Einsatzmannschaften im ganzen Landkreis. Von 16 Freiwilligen Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk (THW) Haßfurt nahmen in den vergangenen Wochen 36 Männer und drei Frauen in zwei Gruppen an der Ausbildung teil und beendeten diese erfolgreich.

"Wer Atemschutzgeräteträger werden will, muss gesund und fit sein", sagte Kreisbrandmeister Michael Diehm, der Leiter des Atemschutzzentrums Knetzgau, in dem die Ausbildung stattfand. Nach einer ärztlichen Eingangsuntersuchung schlossen sich 28 Ausbildungsstunden in Theorie und Praxis an. Dabei lehrten die Ausbilder und Kreisbrandmeister Wolfgang Holzmann, Michael Schlereth, Matthias Krines und Sebastian Beck den Umgang mit dem Pressluftatmer, Lungenautomaten und der Vollmaske.

Das Beurteilen der Brandraumsituation und das sogenannte Schlauchmanagement sind fester Bestandteil der Ausbildung der Atemschutzgeräteträger. Im Dunkeln mussten sich die Teilnehmer durch dicke Rauchschwaden ihren Weg im Atemschutzzentrum bahnen. "Die künftigen Atemschutzgeräteträger werden praxisnah auf den späteren Einsatz vorbereitet, wenn sie sich dann zu vermissten Personen in einem brennenden Haus durchschlagen müssen", ergänzte Kreisbrandmeister Bernhard Finger, stellvertretender Leiter des Atemschutzzentrums.

Körperliche Fitness getestet

Nach dem Bestehen der schriftlichen Prüfung mussten die Ehrenamtlichen aus Bundorf, Burgpreppach, Ebelsbach, Fa-brikschleichach, Hafenpreppach, Kimmelsbach, Kirchaich, Kirchlauter, Königsberg, Mechenried, Memmelsdorf, Neuschleichach, Theinheim, Untersteinbach, Weisbrunn und Zell noch eine Belastungsübung bewältigen. Diese soll die körperliche Fitness unter Beweis stellen. Die Ausbildung endete mit mehreren Einsatzübungen. cl