"Der Hund ist der beste Freund, der einen nie im Stich lässt", sagt Günter Preiß aus Bad Rodach, der mit seinem siebeneinhalb Jahre alten Schäferhund "Ares von den Franken" bei der Bundesfährtenhundeprüfung der Schäferhunde am vergangenen Wochenende auf den Feldern und Fluren rund um Schorkendorf angetreten ist und die Bestnote "vorzüglich" erhielt, 193 von 200 Punkten. "Es waren nur Kleinigkeiten, dass wir nicht die volle Punktzahl bekamen", sagte Günter Preis nach der Bewertung. Damit belegt Preiß den 11. Platz von 32 teilnehmenden Teams, die aus den 19 Landesverbänden aus ganz Deutschland nach Schorkendorf gekommen waren.

Die Bundesfährtenhundeprüfung wurde zum zweiten Mal vom Schäferhundverein Weißenbrunn am Forst ausgerichtet. Bärbel Biernath aus Monheim (Nordrheinwestfalen) erreichte bei diesem Wettbewerb zweimal die volle Punktzahl und gewann mit ihrem Hund "Jura von Schelmenturm" die Bundesfährtenhundeprüfung. Auch auf dem 2. und dem 3. Platz sind weibliche Hundeführer zu finden, worüber sich Oberrichter Wilfried Tautz und der Landvorsitzende Marco Oßmann, der die Gesamtleitung der Prüfung hatte, freuten.

Stützpunkt für die Prüfung war das Radlerheim in Schorkendorf, das drei Tage lang im Zeichen des Hundesports stand. Bereits am Freitag begann die Prüfung mit der Richter- und Mannschaftsbesprechung sowie mit der Auslosung.

Am Samstagmorgen wurden die Fährten gelegt, eine Wissenschaft für sich. Denn die Fährten mussten 1800 Schritte lang sein und aus acht Schenkeln und sieben Winkeln bestehen. Drei Stunden musste die Fährte alt sein, bevor der Hund ihr mit seiner Nase folgen durfte. mst