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Welche Perspektiven hat Oberfranken?


Autor: Redaktion

Forchheim, Dienstag, 24. Oktober 2017

Eine Informationsfahrt des Landtags-Präsidiums führte nach Coburg, Lichtenfels, Hollfeld und Forchheim. In zahlreichen Gesprächen spürten die Politiker den Herausforderungen in der Region nach.
Das Landtagspräsidium besucht die Design-Fakultät in Coburg.  Foto: Bayerischer Landtag


Der sechste Regionalbesuch in dieser Wahlperiode führte das Präsidium des Bayerischen Landtags unter der Leitung von Landtagspräsidentin Barbara Stamm am Montag nach Oberfranken. Ziel dieser traditionsreichen Besuche ist es, vor Ort aktuelle Entwicklungen zu erkennen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Den Abschluss des Tages bildete ein Empfang in Forchheim.
"Wir möchten uns in allen Regionen Bayerns ein Bild vor Ort machen und schauen, wo bei den Menschen der Schuh drückt", beschreibt Landtagspräsidentin Barbara Stamm (CSU) die Idee der Regionalbesuche.


Architektur und Produktdesign

Die Informationsfahrt begann an der Hochschule Coburg beim Campus Design, der Heimat der Fakultät Design. Die Studierenden können in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, Bauingenieurwesen und Produktdesign Bachelor- und Masterstudiengänge belegen. Das Präsidium des Bayerischen Landtags erhielt eine Führung durch die Werkstätten auf dem Campus Design und Gelegenheit zum Gespräch mit Studierenden.
Nächste Station war die Bezirksklinik Hochstadt. Die Bezirksklinik ist eine moderne Fachklinik zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen im Obermaintal. Seit über 40 Jahren werden hier vollstationäre Therapien durchgeführt. Nach einer kurzen Vorstellung der Bezirksklinik besuchte das Landtagspräsidium die Werkstätten der Ergo- und Arbeitstherapie. Bei einem Arbeitsessen in Lichtenfels traf sich das Präsidium mit örtlichen Repräsentanten, um sich schwerpunktmäßig mit dem Thema "Perspektiven und Herausforderungen im Raum Oberfranken" zu befassen. Dabei spielen vor allem die regionale Wirtschaftsförderung, Verkehr und Infrastruktur sowie die Heimatstrategie eine Rolle.
Fortgesetzt wurde die Informationsfahrt in der Staatlichen Gesamtschule in Hollfeld. Als einzige staatliche Schule in Bayern werden hier die Jahrgangsstufen 5 und 6 aller Schularten zunächst gemeinsam in Kerngruppen unterrichtet. Die Festlegung für eine weiterführende Schulart (Mittelschule, Realschule oder Gymnasium) erfolgt ab der siebten Jahrgangsstufe und somit zwei Jahre später als üblich. Nach einem Rundgang durch die Schule und Besuchen in Klassen informierten sich die Politiker über die Offene Ganztagsschule (OGS) und die "gebundenen Ganztagsklassen". Anschließend fand eine Gesprächsrunde mit den Lehrkräften sowie Schülern statt.


Abschluss in der Eventhalle

Festlicher Abschluss des Tages war der Abendempfang in der Volksbank-Eventhalle in Forchheim. Dabei bot sich die Gelegenheit zu einem weiteren Austausch mit den Gesprächspartnern des Tages und ehrenamtlich engagierten Bürgern aus ganz Oberfranken.
In der aktuellen Legislaturperiode war das Präsidium bereits in Niederbayern, Schwaben, der Oberpfalz, Mittelfranken und Oberbayern zu Besuch. red