Trotz eines herausragend haltenden Torwarts Marius Lesch und großem Einsatzwillen musste die HG mit ihrer gegenwärtigen Besetzung von Beginn an die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Dieser führte schon nach fünf Minuten mit 5:1 und wenig später mit 8:4. Zwar verkürzte Hut/Ahorn vor allem durch Aktionen von Spielertrainer Dominik Harbecke und Daniel Schulz den Rückstand zwischenzeitlich etwas (6:8, 8:11), der Spielfluss der Gäste konnte aber nie entscheidend gestört werden.
Immer wieder kamen Hajck Karapetjan, Tarek Legat und Nicklas Oester selbst zum erfolgreichen Abschluss oder hatten in David Jung am Kreis sowie Michael Deuber auf der Linksaußen-Position effektive Anspielstationen. Hoffnung schöpfen durften Hausherren noch einmal bei 18:21 in der 44. Minute, doch vergaben sie da einen Siebenmeter. Ihr Treffer zum 21: 24 durch Jakob Kruscha veranlasste Gästecoach Anton Lakiza zu einer offensichtlich notwendigen Auszeit. Nach dieser Ruhepause hatten seine Akteure auch wieder die Oberhand und sicherten sich routiniert den Auswärtssieg. wau HG Hut/Ahorn: Lesch - Birkner (3/1), Friedrich, Harbecke (7), Kruscha (2), Mundt (1), Ponsel (2), Rausch, Röttger, Daniel Schüll (4/1), Schulze (6), Straub, Weikard. / HG Kunstadt: Dörfer / Kießling - Deuber (4), Jung (8), Karapetjan (6), Legat (8/3), Maile (2/2), Oester (5). / SR: Wolfgang Balzer / Heiko Schreiner. TV Ebern - HSG Rödent./Nec. 12:43 (5:22)
Eine stabile Defensive mit den guten Torhütern Robert Fleischmann und de Rooij als Rückhalt war der Ausgangspunkt für ein erfolgreiches Spiel. Die HSGler bestimmten das Spiel und bauten ihren Vorsprung mit abwechslungsreichem Spiel über die erste und zweite Welle sowie geduldigen Positionsangriffen bis zur Halbzeit auf 22:5 aus. Die Eberner, denen man trotz des anwachsenden Rückstandes ein Kompliment für ihren unermüdlichen Einsatz machen muss, mühten sich gegen die kompakte HSG-Defensive. Auf der anderen Seite sorgte die HSG für klare Verhältnisse. metz HSG Rödental/Neustadt: Fleischmann /de Rooij - Anthofer (8), Metz (2), Weitz (11/6), Schlücke (1), Bernecker (1), Schramm (2), Göpfert (3), Carl (10/1), Kirchner (2), Oehrl (3). HC 03 Bamberg - TV Weidhausen 28:25 (16:14)
In der insgesamt fair geführten Partie stand der TVW häufiger (6 Mal) mit nur fünf Mann auf dem Feld als die Gastgeber (3). Doch dies allein machte nicht den Unterschied aus. Gnadenlos zeigten sich die Bamberger beim Verwerten ihrer Strafwürfe (7/8), während der TVW nur dreimal vom Punkt aus antrat. Alle drei Chancen wurde von Sebastian Büttnergenutzt.
Was die einzelnen Werfer anbelangt, hatte Bamberg keine nennenswerten Vorteile, sieht man einmal davon ab, dass Johannes Bauer mit drei Treffern die in ihn gesetzten Hoffnungen nicht erfüllte. Christian Büttner glänzte mit sechs Feldtoren, Florian Büttner mit fünf.
Nach den ersten zehn Minuten zog der HC 03 Bamberg vom 4:4 auf 10:6 davon (17.). Der TVW wehrt sich entschlossen und machte diesen Vorsprung der Gastgeber mit dem Anwurf zur zweiten Hälfte mit dem 16:15 fast wieder wett.
Es blieb eine enge Partie, in der der TV Weidhausen in der 43. Minute ausglich (22:22) und anschließend in Führung ging (22:23). Bambergs Betreuer Ulrich Hillebrand reagierte sofort und rief seine Mannen zum Timeout. Er beschwor seine Jungs, sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen - und sein Appell wurde gehört.
Mit vier Toren in Folge stellte Bamberg den alten Vorsprung wieder her, während Steinberger Gelb sah und Christian Büttner auf die Bank geschickt wurde (56.). Die Unterzahl besiegelte die Niederlage des Tabellendritten, der zum zweiten Mal in dieser ohne Punkte blieb. kag TV Weidhausen: Swoboda/Zapf - C. Büttner (6), f. Büttner (5), S. Büttner (4/3), J. Bauer (3), D. Recknagel, J. Gebhard, C. Freitag (je 2), F. Querfeld (1), Schrepfer, Reichel, Lippert. / SR: R. Dietel / M. Moje. SG Bad Rodach/Großwalbur - Marktleuth./N. 34:27 (17:16)
Sowohl die Rodacher als auch die Gäste aus Marktleuthen mussten personelle Abstriche machen. Gleich drei wichtige Rückraumspieler fehlten in den Reihen der Badstädter: Moritz Lutz (gesperrt), Tom Kretschmer (verletzt) und Christoph Tendera (verhindert). Auch Keeper Simon Weiß musste passen. Während die Gäste aus Marktleuthen immer wieder über Eins-gegen-Eins-Situationen zum Torerfolg kamen, waren aufseiten der Rodacher vor allem die Rückraumschützen erfolgreich.
Paul Martin und Max Knauer setzten mit jeweils zehn Toren Akzente. Die abwechslungsreiche erste Hälfte endete 17:16. Besonders über die zweite Welle kamen die Gastgeber nach der Pause öfters zum Erfolg, doch noch hielt die SG Marktleuten/Niederlamitz dank ihrer individuellen Klasse gut mit. Aushilfstorhüter Luca Fallo zeigte dann aber, was in ihm steckt. Seine Glanzparaden machten einige klare Chancen der Gäste zunichte. Nutznießer davon war Außenspieler Christian Rottenbach, der nun etliche Tempogegenstöße lief.
Mit einer offensiven Deckung - die Top-Torschützen Knauer und Martin wurden in Manndeckung genommen - versuchte der Gegner alles. Doch auch dieses Abwehrsystem wurde von den Badstädtern gekonnt umspielt. Somit wuchs der Vorsprung bis zum Ende des Spiels. Das Team von Trainer Nils Reinermann verbuchte einen klaren 34:27-Heimsieg. vr SG Bad Rodach/Großwalbur: Fallo - Martin (10), Knauer (10), Rottenbach (7), Wutschka (3), Schäftlein (2), Ellis (2), Riedelbauch, Etzweiler, Kuhn, Kräußlich, Fischer. TS Coburg - TV Gefrees 27:31 (12:15)
Bevor die Coburger geistig überhaupt auf dem Feld waren, lagen sie auch schon mit 1:5 zurück. Dann fand die TSC ins Spiel: Deniz Balken schaffte beim 7:7 nach 14 Minuten den Ausgleich. Doch näher sollten die Gastgeber einem Punktgewinn an diesem Samstagabend nicht mehr kommen.
Vor allem die Abwehr der Coburger ließ zu wünschen übrig. Oftmals reichten einfache Täuschungen zum Durchbruch, oder die Gäste kamen bis auf acht Meter ohne Kontakt ans Tor heran, so dass sich Keeper Alexander Resler kaum auszeichnen konnte.
Jannik Varol und Luca Kessel erzielten gemeinsam die nächsten neun Treffer für ihr Team, teils sogar in Unterzahl. Einige übereifrige Aktionen in der Schlussphase kosteten Coburg am Ende doch die Chance auf den Heimsieg. Gefrees verwaltete seinen Vorsprung sicher bis zum Ende. Auch haderte man etwas mit der Linie der Unparteiischen, die nicht immer geradlinig war. sth TS Coburg: Resler/Braunstätter - Varol (6), Balkan (6), Kessel (8), Heeb, Baselt (1), Eversmann (2), Finzel (4/3), Rudisch, Karl. / SR: Feulner/Wilm. / Zeitstrafen: 3 - 3. / Siebenmeter: 3/4 - 4/4.