Was dem Handel gut tut
Autor:
Forchheim, Donnerstag, 27. Oktober 2016
Auf dem Tag des oberfränkischen Handels in Bayreuth wurde eine Studie vorgestellt, die die große Bedeutung von verkaufsoffenen Sonntagen und Weihnachtsmärkten hervorhebt.
Verkaufsoffene Sonntage, Shoppingnächte und Weihnachtsmärkte sind die wirkungsvollsten Gemeinschaftsaktionen örtlicher Einzelhändler. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Handelsverbands Bayern (HBE) hervor. Die Ergebnisse wurden auf dem Tag des oberfränkischen Handels in Bayreuth präsentiert.
Laut der Studie wirken vor allem traditionelle, bewährte Veranstaltungen und führen zu nachweisbaren Erfolgen. HBE-Bezirksgeschäftsführerin Sabine Köppel: "Die mit Abstand am häufigsten genannte Gemeinschaftsaktion ist der verkaufsoffene Sonntag." Dadurch werde die Kundenfrequenz und der Umsatz gesteigert sowie das Image einer Stadt als Einkaufsstandort verbessert.
In Forchheim gibt es drei verkaufsoffene Sonntage im Jahr. Der nächste Termin dafür ist der Sonntag, 6. November.
1#googleAds#100x100
Von 10 bis 17 Uhr ist dann Jahrmarkt auf dem Paradeplatz und in der Nürnberger Straße
sowie verkaufsoffen.
Sabine Köppel führt aus: "Lange Einkaufsnächte, Weihnachtsmärkte, Markttage und Gewerbeschauen werden vom Handel ebenfalls positiv bewertet."
Die HBE-Studie zeigt deutlich, dass es nicht die eine "Wunderwaffen-Aktion" gibt, mit der alle Ziele auf einen Schlag erfüllt werden. Eine hohe Beteiligung örtlicher Händler, ein gut eingespieltes Organisationsteam und die Koordination mit anderen Veranstaltungen in den Nachbarkommunen sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg einer Gemeinschaftsaktion.
Köppel erklärt: "Aber auch die Kommunen sind als starker Partner solcher Veranstaltungen gefragt." Allein durch die Abschaffung bürokratischer Hürden könnten sie oftmals einen großen Beitrag leisten.
Ein sinnvoller Einsatz der vorhandenen Ressourcen erfordert deshalb umso mehr eine zielgerichtete Auswahl der Aktionen.