"Wir fahren bei den Stadtlinien permanent den Verlust nach oben." Darüber müsse man sich Gedanken machen, mahnte Rudi Breuning, der als Rechnungsprüfer fungiert hatte, seine Stadtratskollegen. Ein höherer Fahrpreis wäre das falsche Signal, hieß es in der Diskussion. Außerdem könne man im VGN nicht beliebig abweichen. Für eine Optimierung der Linien sprach sich Mathias Söllner (Grüne) aus, nachdem ein Fahrgästerückgang (von 10 000 im Vorjahr) angesprochen worden war. Breuning sah den Bund in der Pflicht, der den ÖPNV voranbringen wolle - dann müssten die Kommunen entsprechende Mittel bekommen. Der Wirtschaftsplan der Stadtwerke für 2020 weist ein positives Ergebnis von rund 83 000 Euro aus und wurde vom Stadtrat einstimmig genehmigt. Rückendeckung gab es von einem Vertreter des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes. Wolfgang Och, der sich mit dem Jahresabschluss 2018 befasst hatte, sprach von einem sehr positiven Jahresergebnis, bedingt vor allem durch den Gas- und Stromverkauf. "Die Verluste sind nicht durch strategische Fehler verursacht." Der Verkehrsbetrieb laufe sogar vergleichsweise kostengünstig. Und die Parkhäuser betreffend sagte er: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie das Defizit nennenswert reduzieren können." Emmi Zeulner (CSU) wollte das Schrankensystem noch einmal hinterfragt wissen. pp