Vollausbau der Ortsstraßen Sachsenweg und Leithe ist unumgänglich
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Bischberg, Montag, 31. Juli 2017
Viel zu tun gibt es in Bischberg, um Straßen und Wege auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Diesmal wurde im Gemeinderat die Planung des Ausbaus der...
Viel zu tun gibt es in Bischberg, um Straßen und Wege auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Diesmal wurde im Gemeinderat die Planung des Ausbaus der Ortsstraßen Sachsenweg und Leithe durch Dipl.-Ing. Christina Berger von SRP-consult vorgestellt.
Der Ausbau sei erforderlich, so Bürgermeister Johann Pfister (BI), weil sowohl der Straßenzustand als auch die Kanalisation und Wasserleitung ertüchtigt werden müssten. Im Sachsenweg befände sich unter anderem kein Oberflächenwasserkanal. Da Bischberg bis auf diesen Bereich komplett im Trennsystem entwässert werde, sei hier Handlungsbedarf gegeben.
In der Leithe ständen ebenfalls größere Kanalsanierungen an. Außerdem solle versucht werden, im Bereich der Wasserleitung einen Ringschluss Richtung Weipelsdorfer Straße zu erzielen, um stehendes Wasser am Leitungsende zu verhinderten Wegen der geringen Straßenbreiten, der großen Leitungsgräben durch das Neuverlegen der Kanäle und Wasserleitung sei ein Vollausbau der beiden Ortsstraßen unausweichlich.
Der Ausbau des Sachsenweges soll im nächsten Jahr, der Leithe im Jahr 2019 erfolgen. Die Hausanschlüsse werden bis zur Grundstücksgrenze verlegt, Die Kosten für den Sachsenring werden mit 668 000 Euro, die der Leithe mit 498 000 Euro veranschlagt, endgültige Zahlen wären, teilte der Bürgermeister mit, erst nach dem Ergebnis der Ausschreibung verfügbar. Der Gemeinderat war einstimmig für dieses Vorgehen.
Energietechnisch auf modernsten Stand sind in Bischberg die Grundschule mit Bürgersaal, die Turnhalle und Feuerwehr sowie die Mittelschule mit Turnhalle und Hallenbad. Trotzdem verzeichnete man in einzelnen Bereichen sogar einen höheren Verbrauch an Strom als vor den Sanierungen. Dies sei, so Pfister, auf die nicht sachgemäße Bedienung von Lüftungsanlagen oder Heizungen sowie zahlreiche neue Verbraucher, wie zum Beispiel 100 Lüfter in der Schule, zurückzuführen. So wurde bereits in der letzten Gemeinderatssitzung die Teilnahme der Gemeinde Bischberg am "Kommunalen Energieeffizienznetzwerk Oberfranken" mit einer jährlichen Eigenbeteiligung der Gemeinde von 6859,16 Euro für maximal drei Jahre diskutiert.
Angegangen müsse dieses Problem auf jeden Fall, war sich der Gemeinderat einig. Aufgrund der Schließung des Hallenbades für die nächsten zwei Jahre wären die Ergebnisse jedoch verfälscht, so dass der Gemeinderat einstimmig beschloss, die Teilnahme an diesem Angebot der Energieagentur Nordbayern um zwei Jahre zu verschieben.
Aldi will größeren Neubau
Ein Aldi-Neubau steht den Bischbergern ins Haus. Die Aldi GmbH trug an die Gemeinde den Wunsch heran, die bestehende Filiale mit einer Größe von 750 Quadratmetern abzubrechen und an gleicher Stelle durch einen Neubau mit 1200 Quadratmetern zu ersetzen. Damit verbunden ist eine Änderung des Bebauungsplanes, der der Gemeinderat mit 17:3 zustimmte. Bunt Gemischtes präsentierte am Ende der öffentlichen Sitzung Geschäftsleiter Michael Dütsch: So lädt die Maintaler Blaskapelle Trosdorf am 12. und 13. August anlässlich des 50. Jubiläums und der 35-jährigen Freundschaft mit La Montalbanaise zu einem Festwochenende ein. Am 12. August findet um 10.30 Uhr in der Mittelschule ein Festakt mit Vertretern der Partnergemeinde Montauban-de-Bretagne anlässlich der 30-jährigen Städtepartnerschaft statt.
Aufgewertet wird das Untere Schloss, das eine neue Küche erhält. Weiter informierte Dütsch, dass die Katholische Kirchenstiftung St. Markus das von der Gemeinde bereitgestellte Darlehen in Höhe von 150 000 Euro für die Sanierung des Pfarrhauses in Anspruch nimmt.