von unserem Mitarbeiter Günther Straub

Hassenbach — Den Hassenbacher Jagdgenossen liegt viel an einem ordentlichen Wegenetz im Jagdrevier. Deshalb wurde in der Versammlung der Jagdgenossenschaft beschlossen, dass die Mitglieder auch in diesem Jahr den Erlös aus der Jagdverpachtung wieder der Marktgemeinde für den Wege-Unterhalt zur Verfügung stellen.
Dafür dankte in der Versammlung 3. Bürgermeister und Ortsbeauftragter Mario Götz den Jagdgenossen. Auf das Jahresgeschehen ging Jagdvorsteher Hubert Schmitt ein. Es habe weder Probleme mit der Jagdseite noch mit der Marktgemeinde gegeben. Jagdschäden wurden vom Jagdpächter abgewickelt. Auch klappe die Ausleihung des Holzspalters recht gut. Allerdings sollte er von den Nutzern nach Gebrauch wieder abgeschmiert werden. Dafür werde jetzt auch eine Fettpresse angeschafft.
Informiert wurde noch über die Kündigung des Vertrages mit dem Vermessungsamt über die Erstellung des Jagdkatasters. Der bisherige Preis von jährlich etwa 22 Euro wurde jetzt auf etwa 180 Euro je Ausdruck angehoben. Das Jagdkataster wird deshalb zukünftig in einem längeren Turnus, je nach Bedarf, angefordert. Von einer übersichtlichen und sauberen Kassenabwicklung berichtete Günther Straub. Der Entlastung wurde einstimmig zugestimmt.
Jagdpächter Martin Hauer äußerte sich ebenfalls zufrieden. Der Wildbestand sei relativ stabil. "Allerdings werden wir wegen eventueller Wildschäden, besonders in den Getreidefeldern, zunächst etwas stärker eingreifen müssen. Wir wollen das in Griff behalten", so Hauer. Die befürchtete Wildsauenplage sei nicht eingetreten. Im Übrigen wurde das Plansoll weitgehend eingehalten. Das bestätige auch das Verbissgutachten. Erneut bedauerte Hauer die Unruhe im Revier. Hier sollten die Freizeitsportler und sonstigen Nutzer mehr Rücksicht auf die jagdlichen Belange legen. In diesem Jahr hätten die großen Holzfällerarbeiten für erhebliche Unruhe gesorgt. "Das war eine enorme Beeinträchtung."