Druckartikel: "Venus" hat leuchtende Augen wie ein Husky

"Venus" hat leuchtende Augen wie ein Husky


Autor: Redaktion

Kronach, Freitag, 08. April 2016

Schneeweißes Fell und stahlblaue Augen, die geheimnisvoll und unergründlich leuchten: Das zeichnet "Venus" aus. Die Podenca, die vermutlich einen Husky als ...
Auch wenn Venus größer wirkt, ist sie nur mittelgroß. Sie versteht sich auch mit anderen Hunden gut. Foto: Tierheim


Schneeweißes Fell und stahlblaue Augen, die geheimnisvoll und unergründlich leuchten: Das zeichnet "Venus" aus. Die Podenca, die vermutlich einen Husky als Vorahne hat, ist kastriert und im Juli 2013 geboren. Jetzt sucht das Tierheim Kronach ein Herrchen oder Frauchen für die Hündin.
Bisher habe Venus noch nicht allzu viel Glück im Leben gehabt, schreibt das Tierheim. Zusammen mit ihrem Bruder, der bereits ein neues Zuhause gefunden hat, lebte sie auf einem verlassenen spanischen Gehöft bei Granada. Der Besitzer kam nur von Zeit zu Zeit vorbei, um die Geschwister mit dem Allernötigsten zu versorgen, irgendwann wurde ihm selbst das zu aufwendig. Schließlich rief er im örtlichen Tierheim an und drohte, die beiden Hunde zu erschießen, sollten sie dort nicht aufgenommen werden.
Obwohl das Tierheim überfüllt war, setzten sich die Kollegen ins Auto und holten die beiden Hunde im August 2014 ab, beschreiben die 1#googleAds#100x100 Mitarbeiter das Schicksal. In Kronach hoffen die Tierschützer nun, dass "Venus" bessere Chancen hat, ein Zuhause zu finden. Sie sei eine unkomplizierte, verspielte und anhängliche Hündin. Auch Kinder mag sie, sodass sie ein Familienhund sein könnte.
Da Venus vor Lebensfreude sprüht, würde das Tierheim sie gerne zu sportlichen Menschen vermitteln. Aufgrund ihrer Gene werde sie wohl nicht immer und überall ohne Leine laufen können, denn sowohl Podencos als auch Huskys hätten einen ausgeprägten Jagdtrieb. Starker Straßenverkehr, ein Traktor oder Haushaltsgeräusche könnten sie anfangs erschrecken. Da Venus jung und lerneifrig ist, werde sie sich wohl schnell an alles gewöhnen. Das Tierheim bittet am Anfang also um etwas Geduld mit der Hundedame. red