"Unser Steigerwald" begrüßt neuen Pfad
Autor: Redaktion
Rauhenebrach, Donnerstag, 10. März 2016
Die Vorbereitung der Jahresversammlung war der zentrale Punkt der Vorstandssitzung des Vereins "Unser Steigerwald". Als Hauptreferent für die Versammlung, d...
Die Vorbereitung der Jahresversammlung war der zentrale Punkt der Vorstandssitzung des Vereins "Unser Steigerwald". Als Hauptreferent für die Versammlung, die am Freitag, 6. Mai, im Oberaurach-Zentrum in Trossenfurt stattfindet, konnte Philipp von Guttenberg gewonnen werden, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft des Deutschen Waldbesitzer-Verbandes.
Noch vor der Jahresversammlung wird am 19. März der Baumwipfelpfad bei Ebrach eröffnet (siehe Seite 17). "Wir bedauern sehr, dass der Verein Pro Nationalpark zu diesem Anlass eine Demonstration angekündigt hat", sagte Vorsitzender Gerhard Eck (CSU), der Staatssekretär im bayerischen Innenministerium ist. "Eigentlich sollte dieser Tag ein Fest für den Steigerwald sein", erklärte auch sein Stellvertreter Oskar Ebert.
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Um deutlich zu machen, dass "Unser Steigerwald" den Baumwipfelpfad als touristisches Leuchttumprojekt begrüßt, will der Verein, der sich vehement gegen einen Nationalpark ausspricht, keine Gegendemonstration organisieren, aber vor Ort deutlich machen, dass er hinter den positiven Ansätzen zur Entwicklung der Region Steigerwald steht. Ein solcher Ansatz ist der Themenweg, den der Jagdverband zwischen dem Baumwipfelpfad und dem Nachhaltigkeitszentrum in Handthal plant, an dessen Finanzierung sich der Verein beteiligt.
Stärkung für Handthal
Als Aufwertung der Region sieht der Vorstand auch das Vorhaben, dass die Interessenvertretung "Cluster Forst und Wald" ihren Sitz an das Steigerwald-Zentrum verlegen will.
In Vorbereitung sind außerdem neue Informationsmaterialien und eine Ausstellung.Für Befremden sorgte bei den Vorstandsmitgliedern, wie es in einer Mitteilung von "Unser Steigerwald" hieß, das ambivalente Auftreten des Vereins Pro Nationalpark. Einerseits schreibe er Briefe an die verschiedensten Institutionen und erkläre, er wolle zur Befriedung der Situation im Steigerwald beitragen, andererseits würden bei Demonstrationen wie zuletzt in Bamberg und Gerolzhofen massive persönliche Beleidigungen und unwahre Behauptungen über Megaphon verbreitet, die die schriftlichen Verlautbarungen ad absurdum führen. Einen Willen zur konstruktiven Diskussion kann die Vorstandschaft von "Unser Steigerwald" in dem Verhalten nicht erkennen. red