Mehrere Verkehrsunfälle rund um das Autobahnkreuz Fürth/Erlangen haben am Donnerstagnachmittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in und rund um Erlangen geführt. Alleine der Rückstau auf der A 3 war bis zu 15 Kilometer lang, teilt die Verkehrspolizei mit.

Der erste Auslöser war ein Unfall auf der A 3 in Fahrtrichtung Würzburg. Noch im Baustellenbereich, kurz nach dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen, fuhr gegen 13.30 Uhr ein 65-Jähriger mit seinem Ford Focus vom Einfädelstreifen auf die Hauptfahrbahn ein. Offensichtlich übersah er einen Lkw auf der rechten Spur und touchierte diesen. Der Ford Focus geriet ins Schleudern und prallte gegen die provisorische Mittelschutzplanke. Diese kippte um und beschädigte zwei weitere Fahrzeuge. Durch diesen Unfall kam es schon zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in beide Fahrtrichtungen.

Auto schleudert in Gegenverkehr

Noch bevor es gelang, diese Unfallstelle zu räumen, kam es etwa eine Stunde später nur wenige Hundert Meter entfernt zum nächsten Unfall, heißt es im Pressebericht weiter. Auch in Fahrtrichtung Würzburg übersah ein 53-Jähriger mit seinem Lkw beim Ausfahren von der Autobahn ein Auto neben sich auf dem Verflechtungsstreifen. Er erfasste das Auto, das dadurch ins Schleudern kam und gegen die provisorische Mittelschutzplanke prallte. Allerdings überfuhr es diese und geriet in den Gegenverkehr. Bevor es zum Stehen kam, erfasste es zwei Fahrzeuge in Fahrtrichtung Regensburg.

Um 15.45 Uhr kam es dann auf der A 73 zwischen der Einfahrt Erlangen-Bruck und dem Autobahnkreuz im dichten Verkehr zu einem Auffahrunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen. Den beiden Unfallbeteiligten gelang es im Baustellenbereich zunächst nicht, die Fahrbahn zu räumen.

Bis die Einsatzkräfte es geschafft hatten, alle Unfallstellen zu räumen und die Mittelschutzplanke aufzurichten und zu reparieren, staute sich der Verkehr auf der A 3 in Fahrtrichtung Würzburg auf rund sechs Kilometern. In der Gegenrichtung stand der Verkehr fast bis zur Anschlussstelle Höchstadt-Ost. Auch auf der A 73 und sämtlichen Ausweichstrecken kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Es wurde keiner der Unfallbeteiligten verletzt. Der Sachschaden liegt bei mindestens 50 000 Euro. pol