UN-Preis für Singhartinger
Autor: Redaktion
LKR Kronach, Dienstag, 13. Juni 2017
Der Preis zur UN-Dekade "Biologische Vielfalt" ging an die Gebietsbetreuer in Bayern. Zur Preisverleihung im Ampermoos bei München fuhren auch die oberfränk...
Der Preis zur UN-Dekade "Biologische Vielfalt" ging an die Gebietsbetreuer in Bayern. Zur Preisverleihung im Ampermoos bei München fuhren auch die oberfränkischen Gebietsbetreuer Beate Singhartinger (Gebietsbetreuung Naturpark Frankenwald), Andreas Niedling und Wolfgang Sack (Gebietsbetreuung Landkreis Forchheim) sowie Eckardt Kasch (Gebietsbetreuung Naturpark Fichtelgebirge).
Das Engagement der 42 Gebietsbetreuer in Bayern wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade "Biologische Vielfalt" gewürdigt. Die Auszeichnung wurde vom Amtschef des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, Christian Barth, im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.
"Die Gebietsbetreuer in Bayern sind unsere Anwälte der Natur. Sie sind seit über 14 Jahren die Schnittstelle zwischen Naturschutz und Mensch. Als wichtige Ansprechpartner vor Ort erfüllen sie durch ihr hohes Engagement und ihren Sachverstand den Naturschutzgedanken mit Leben", betonte Barth.
Die vom Bundesumweltministerium verliehene Auszeichnung erhält die Gebietsbetreuung in Bayern für das vorbildliche Engagement zur Verbesserung der biologischen Vielfalt sowie für die Stärkung des gesellschaftlichen Bewusstseins durch unmittelbare Naturschutzaufklärung vor Ort. Das Aufgabenfeld der Gebietsbetreuer in ökologisch empfindlichen und hochwertigen Gebieten umfasst beispielsweise akzeptanzfördernde Maßnahmen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung, die Besucherlenkung sowie die Unterstützung naturschonender regionaler Wirtschafts- und Tourismusinitiativen.