Tierheim kümmerte sich im 872 Tiere
Autor: Redaktion
Forchheim, Mittwoch, 05. Juli 2017
Die Vorsitzende des Forchheimer Tierheims, Marianne Wende, freute sich über die gut besuchte Jahreshauptversammlung. "Auch im vergangenen Jahr stand wieder ...
Die Vorsitzende des Forchheimer Tierheims, Marianne Wende, freute sich über die gut besuchte Jahreshauptversammlung. "Auch im vergangenen Jahr stand wieder im Vordergrund der Arbeit die Betreuung und Vermittlung der im Tierheim betreuten Tiere", sagte sie.
Gefunden, von Privathaltern abgegeben, beschlagnahmt oder verletzt und hilfsbedürftig aufgefunden in Wald und Flur wurden 635 Tiere. Insgesamt mit den Pflegetieren und Notfällen, aus dem Vorjahr übernommenen und beschlagnahmten Tieren sowie den Tieren der Pflegestationen wurden 872 Tiere betreut.
Ein betagter Hund
Der älteste Tierheimbewohner war mit 16 Jahren Schäferhund "Sultan", der 2010 gefunden wurde und da nicht vermittelbar, seinen Lebensabend nun im Tierheim verbringt. Erfreulich sei es wieder gewesen, auch für alte und kranke Tiere ein neues Zuhause zu finden. Zu den wichtigen Aktivitäten der Tierschützer außerhalb des Tierheims gehörte wieder die Kontrolle von mangelhaften Tierhaltungen, um Verbesserungen für die Tiere zu erreichen, in einigen Fällen nur möglich durch die Unterstützung des Veterinäramtes.
513 Mitglieder
Die Kastration von verwilderten Hauskatzen, um deren Vermehrung und die Verbreitung von Krankheiten zu verhindern. Insgesamt waren es 314 Tiere in 55 Ortschaften des Landkreises.Monatlich veranstaltete Trödelmärkte, die wieder großen Zuspruch fanden, ebenso die Angebote der Hundeschule.
"Der Mitgliederstand ist im Vergleich zum Vorjahr mit 513 Mitgliedern fast unverändert geblieben, erfreulicherweise auch die Zahl der Paten mit 62, die dem Verein bei der Versorgung der Tiere zur Seite standen", bilanzierte Wende zufrieden.
Die Schatzmeisterin Burgi Erler erläuterte den Kassenbericht. Der Verein verbuchte ihr zufolge Ausgaben in Höhe von von 204 000 Euro. Der Tierheimbetrieb wurde mit vier Halbtags-, zwei 450-Euro- Kräften sowie vielen ehrenamtlichen Aktiven und Helfern aufrechterhalten. Alleine die medizinische Betreuung der Tiere, Operationen und Kastrationen beliefen sich auf rund 43 000 Euro.
Dank der Unterstützung durch Mitglieder und Gönner, Zuwendungen aus Stiftungen, Unterstützung durch Gemeinden und die Stadt Forchheim sowie die Erlöse aus Veranstaltungen war es dem Verein möglich, die Ausgaben abzudecken.
Die Erweiterung des Tierheimes, die behördliche Auflagen notwenig machen, gehören neben der Versorgung der Tiere zu den vordringlichsten Aufgaben in den kommenden Monaten. Die Erweiterung umfasst neben dem Bau von zusätzlichen Hundezimmern auch den Anbau einer Krankenstation. red