Die Regierung von Unterfranken hat dem Kommunalunternehmen Haßberg-Kliniken für die "Modernisierung der Schwarz- und Reindampferzeugung an den Haßberg-Kliniken, Haus Haßfurt" die fachliche Genehmigung erteilt. Darauf wies die Behörde in Würzburg am gestrigen Montag hin.
Die Schwarz- und Reindampferzeugung an den Haßberg-Kliniken in Haßfurt soll modernisiert beziehungsweise erneuert werden. Der Betrieb wird auf Reindampf umgestellt. Es werden eine komplett neue Dampfkesselanlage einschließlich der nötigen Peripherie, eine Reindampferzeugungsanlage, eine doppelstufige Osmoseanlage sowie sämtliche erforderlichen Rohrleitungsanlagen und Rohrleitungsarmaturen errichtet. Die außer Betrieb gesetzten Dampf-, Wasseraufbereitungs- und Rohrleitungsanlagen werden demontiert und entsorgt, teilte die Regierung weiter mit.


Ein Millionenprojekt

Zugunsten des Krankenhaus-trägers wurden staatliche Fördermittel in Höhe von 1,08 Millionen Euro bewilligt. Das Projekt ist im Rahmen des Regierungskontingents in dem vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat gemeinsam aufgestellten Jahreskrankenhausbauprogramm 2017 des Freistaates Bayern aufgenommen. Die Förderung erfolgt aus Mitteln der bayerischen Krankenhausfinanzierung im Rahmen des vom bayerischen Landtag beschlossenen Staatsetats. red