Druckartikel: Tasse für Tasse ein Dank an Alltagshelden

Tasse für Tasse ein Dank an Alltagshelden


Autor: Redaktion

Höchstadt a. d. Aisch, Freitag, 24. Juli 2020

Sie sind oft ohne Pause im Einsatz, gelten als systemrelevant und haben für ihren Einsatz in der Coronakrise von vielen Seiten Applaus erhalten: Pflegepersonal und Ärzte. Für den Rotary-Club Höchstadt...
Wenig Zeit für Pausen und nur kurz für die Übergabe in die Spitaleria gekommen: Bianca Dotterweich (Pflegedienstleitung), Thomas Menter (Verwaltungsleiter), Dr. Martin Grauer (Ärztlicher Leiter) mit den Pflegefachkräften Sophie Trilsch, Waltraud Kaiser und Siegfried Kainer nahmen die Spende von Hans-Joachim Laugwitz und Andreas Rüstig freudig entgegen (v. l.). Foto: privat


Sie sind oft ohne Pause im Einsatz, gelten als systemrelevant und haben für ihren Einsatz in der Coronakrise von vielen Seiten Applaus erhalten: Pflegepersonal und Ärzte. Für den Rotary-Club Höchstadt sind die Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses St. Anna vor allem auch Helden des Alltags, deren Leistung über Corona hinausgeht. Deshalb wollte der Rotary-Club allen Beschäftigten des Kreiskrankenhauses für ihr tägliches Engagement danken und ihnen Tag für Tag eine Freude machen. Im Rahmen eines Besuches in der Spitaleria überreichten Rotary-Präsident Andreas Rüstig und Hans-Joachim Laugwitz der Betriebsleitung drei Kaffeevollautomaten, für jeden Klinikbereich einen.

"Auch in Zeiten des Abstandshaltens und erhöhter Sicherheits- und Hygienemaßnahmen werden hier alle Verletzungen, von den größeren bis zu den kleineren Wehwehchen, zu jeder Tages- und Nachtzeit kompetent behandelt", lobte Rüstig die Leistung des Pflegepersonals. "Gerade in den vergangenen Wochen hat sich wieder gezeigt, wie wichtig die medizinische Versorgung ist und wie liebevoll, umfassend und mit Herzblut diese Tätigkeit von allen hier in Höchstadt gelebt wird."

Dies bestätigt auch der ehemalige Chefarzt Laugwitz. Er leitete über 22 Jahre lang die Geschehnisse im Kreiskrankenhaus. Seit mehreren Jahren ist er dort noch vertretungsweise für Patienten im Einsatz. Ganz besonders schätze er nach wie vor die familiäre Zusammenarbeit mit den Beschäftigten, für die Arbeit nicht nur ein Beruf, sondern auch eine Berufung sei. "Wir wollen diese bedeutende und oft unterschätzte Tätigkeit speziell in dieser für uns alle, aber vor allem für die Medizin besonderen Zeit würdigen", sagte Rüstig. Stephanie Mack