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Susann Biedefeld besuchte die Coburger Kriminalpolizei


Autor: Redaktion

Coburg, Mittwoch, 22. November 2017

Seit Juli ist Kriminaldirektor Rainer Schmeußer als Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Coburg (KPI) im Amt. Mit dem neuen "Kripochef" und seinem Stellvert...
Besuch bei der Kripo Coburg (von links): Stellvertretender KPI-Leiter Ralf Wietasch, MdL Susann Biedefeld und KPI-Leiter Rainer Schmeußer. Foto: Claudia Allmich


Seit Juli ist Kriminaldirektor Rainer Schmeußer als Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Coburg (KPI) im Amt. Mit dem neuen "Kripochef" und seinem Stellvertreter Ralf Wietasch kam MdL Susann Biedefeld (SPD) ins Gespräch, nachdem insbesondere die Politik gefordert ist, das Niveau des Polizeidienstes zu halten, noch effektiver zu gestalten und ihn attraktiv für Neuzugänge zu machen. "Der Entwurf für den Nachtragshaushalt 2018 des Freistaats Bayern liegt vor und wird Anfang 2018 im Bayerischen Landtag diskutiert. Der Bereich Polizei bildet dabei für mich einen besonderen Schwerpunkt", führt die SPD-Haushaltspolitikerin Susann Biedefeld aus. Sowohl die beiden KPI-Vertreter als auch die Abgeordnete begrüßten die weitere personelle Verbesserung bei der bayerischen Polizei.
Auch die KPI Coburg könne prinzipiell personelle Verstärkung sehr gut gebrauchen, denn die Aufgaben der acht Kommissariate in Coburg hätten eine rasante Entwicklung genommen. Ob auch Coburg zusätzliches Personal erhalte, hänge vom oberfränkischen Gesamtkontext ab, erläuterte Schmeußer.
"Erfreulich ist, dass im Landtag Konsens darüber herrscht, dass unsere Polizei personell gut ausgebildet und aufgestellt sein muss", führt Susann Biedefeld aus. Positiv sei auch die Tatsache, dass der Altersdurchschnitt in Coburg, bedingt durch den Kriminaldauerdienst, bei 47 Jahren liege, während dieser in anderen Teilen Bayerns teils höher sei. Für die rund 260 000 Einwohner in der Stadt und dem Landkreis Coburg sowie in den Nachbarlandkreisen Kronach und Lichtenfels, die das Einzugsgebiet der KPI Coburg umfassen, weist der Stellenplan derzeit 72 Beamtenstellen aus. Auch hier seien zusätzliche Stellen wünschenswert. Die personelle Besetzung der einzelnen Kommissariate erfolge belastungsorientiert.
Am stärksten sei das Kommissariat 3 (Vermögens- und Wirtschaftsdelikte) belastet. Durchschnittlich würden von den Kommissariaten der KPI Coburg jährlich circa 1500 Strafanzeigen bearbeitet. red