Aufgrund der gestiegenen Corona-Infektionsfälle hat das Friedhofsamt der Stadt Forchheim das Infektionsschutzkonzept für Bestattungen aktualisiert: Wie viele Menschen zur Trauerfeier zugelassen werden, ergibt sich nun aus den gültigen Inzidenzwerten des Robert-Koch-Instituts, die täglich im Internet unter https://corona.rki.de/ veröffentlicht werden. Ab einem Inzidenzwert von 50 bis 99,99 dürfen bis zu 100 Personen an Beerdigungen teilnehmen.

Trauerfeiern können in den Friedhofshallen (Birkenfelderstraße, Heimgartenstraße) sowie an den Grabstätten aller Friedhöfe direkt stattfinden. Die Trauerhallen der Außenbezirksfriedhöfe bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

In den Gebäuden richtet sich die zulässige Gästezahl nach den vorhandenen Plätzen, bei denen ein Mindestabstand von zwei Metern zu anderen Plätzen gewahrt wird. Besucher müssen grundsätzlich mindestens zwei Meter Abstand halten, sofern sie nicht demselben Hausstand angehören. Es besteht Maskenpflicht und die Pflicht zur Desinfektion der Hände.

Beisetzungen im Kolumbarium werden auf eine Höchstzahl von zehn Personen (Familienangehörige ersten und zweiten Grades) begrenzt. Die übrigen Gäste halten sich währenddessen außerhalb der Halle auf und erhalten erst Zutritt, wenn die engsten Angehörigen sie verlassen haben.

Auf dem Weg von der Trauerhalle zum Grab, am Grab und während der Beisetzung ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Trauergäste, die nicht demselben Hausstand angehören, müssen im Freien einen Mindestabstand von 1,5 Metern wahren.

Grundlage dieses Infektionsschutzkonzepts für die Friedhöfe an der Birkenfelderstraße ("Alter Friedhof"), in der Heimgartenstraße ("Neuer Friedhof") und für die Stadtteilfriedhöfe Buckenhofen, Burk, Kersbach und Reuth ist die siebte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, die am 22. Oktober verändert wurde.

Die Vorschriften sind über Aushänge an den Friedhöfen und auf der städtischen Homepage www.forchheim.de veröffentlicht. Weitere Regeln für Gottesdienste, den Ablauf von Trauerfeiern, Totengebeten, Aussegnungen, Abschiednahmen sowie die Beisetzung an der Grabstätte sind aufgeführt und können vorab gelesen werden. Betroffene, Bestattungsunternehmen und Pfarrämter werden informiert. Alle Beteiligten verpflichten sich zur Einhaltung des Infektionsschutzkonzeptes. red