Druckartikel: Staffelsteiner Gläubige pilgern zum 333. Mal nach Gößweinstein

Staffelsteiner Gläubige pilgern zum 333. Mal nach Gößweinstein


Autor:

Bad Staffelstein, Donnerstag, 01. Juni 2017

In diesem Jahr wird die Wallfahrt zum Gnadenort Gößweinstein zum 333. Mal durchgeführt. Staffelsteiner und Bürger aus den umliegenden Dörfern begeben sich v...


In diesem Jahr wird die Wallfahrt zum Gnadenort Gößweinstein zum 333. Mal durchgeführt. Staffelsteiner und Bürger aus den umliegenden Dörfern begeben sich vom 9. bis 12. Juni zu Fuß zum bekannten Wallfahrtsort.
Der Ursprung der Wallfahrt beruht auf einem Gelübde einiger Einwohner nach dem großen Stadtbrand im Jahre 1684. So wird bis heute diese Tradition fortgeführt.
Die Leitung des Pilgerganges liegt auch in Händen von Bürgern. Pfarrer Georg Birkel begleitet den Gebetsgang und zelebriert die täglichen Gottesdienste. Seit dem Jahr 2012 hat der Wallfahrtsstab Dritte Bürgermeisterin Sabine Scheer zur Wallfahrtsleiterin ernannt. Diese Aufgabe meistert sie seitdem vorbildlich. Und so nehmen alljährlich immer mehr junge Leute an diesem Bitt- und Pilgergang teil.


Schultertuch im Angebot

Sabine Scheer gibt bekannt, dass aus Anlass der 333. Wallfahrt zur Erinnerung ein Schultertuch für die Wallfahrer zum Kauf angeboten wird. Es kann am Freitag vor Beginn des Gottesdienstes für zwei Euro im Pfarrbüro erworben werden. Der Wallfahrtsstab ließ auf dem Tuch das Wallfahrtsbild und die Zahl 333 aufdrucken, sicher ein schönes Andenken für die Teilnehmer. Nach dem Gottesdienst um 9 Uhr am Freitag ziehen die Wallfahrer nach dem Reisesegen durch die Innenstadt bis zur ersten Übernachtung in Königsfeld. Die Mittagspause findet in Wattendorf statt. Für den Transport des Reisegepäcks stehen wieder Fahrzeuge der Stadt Bad Staffelstein und von heimischen Firmen zur Verfügung. Die musikalische Begleitung liegt in Händen der "Nothelferkapelle". Auf dem viertägigen Pilgerweg wird viel gesungen und gebetet für viele Anliegen.
Am Samstagmorgen geht es nach einem Frühgottesdienst weiter durchs Aufseßtal über Wüstenstein (Mittagspause) bis zum feierlichen Einzug in die Basilika Gößweinstein. In Gößweinstein wird Quartier bezogen und bereits am Sonntagfrüh zum Dreifaltigkeitsfest ein Wallfahrtsamt gefeiert, danach folgt der Auszug in Richtung Heimat. Station wird wieder in Wüstenstein gemacht und gegen 17 Uhr Königsfeld zur letzten Übernachtung erreicht. Der vierte Tag, der Montag, beginnt wieder mit einem Gottesdienst, danach wird der Weg in Richtung Bad Staffelstein, Wattendorf fortgesetzt.


Empfang an der Hopfenmühle

Gegen 16 Uhr werden die Wallfahrer wieder von vielen Angehörigen an der Hopfenmühle mit Blumensträuße empfangen. Zum großen Einzug durch die Innenstadt zur Pfarrkirche formiert sich die Wallfahrt mit allen Gläubigen, Ministranten und Kommunionkindern. Es folgen Dankgebete, Segen und Dankesworte durch Wallfahrtsleiterin Sabine Scheer und Pfarrer Birkel. al