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Stadtbusse: BA fordert umweltfreundliche Antriebe


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Bamberg, Mittwoch, 02. Oktober 2019

Der Brennstoffzellen-Motor ist nicht neu - mittlerweile aber so ausgereift, so dass Betreiber und einschlägige Industrie davon ausgehen, dass brennstoffzellen-elektrische Busse in absehbarer Zeit auf ...


Der Brennstoffzellen-Motor ist nicht neu - mittlerweile aber so ausgereift, so dass Betreiber und einschlägige Industrie davon ausgehen, dass brennstoffzellen-elektrische Busse in absehbarer Zeit auf allen Ebenen mit Dieselbussen gleichziehen bzw. sie übertreffen. In einem von den BA (Bamberger Allianz)-Stadträten Dieter Weinsheimer und Michael Bosch an Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) geschriebenen Antrag greifen diese das Thema auf und regen an, dass die Stadtwerke Bamberg beim Umbau ihrer Busflotte auf brennstoffzellen-elektrische Fahrzeuge setzen.

Der Vorteil dieser Busse besteht darin, dass sie in Lebensdauer, Verfügbarkeit und Wartungsaufwand den Dieselbussen überlegen sind. "Man könnte die Fahrzeuge zum Test aber auch leasen und einen externen Wartungsvertrag abschließen”, gab BA-Stadtratin und Stadtwerke-Aufsichtsratmitglied Ursula Redler "als einen vorteihaften Einstiegsschritt” zu bedenken.

Weinsheimer und Bosch schlagen in ihrem Antrag vor, einen schrittweisen Umbau der Bamberger Stadtbusflotte mit dem Einsatz von kleineren Busfahrzeugen bei den Berglinien (910, 913) zu beginnen. Die Kostenersparnis sollte man dafür einsetzen, diese Pilotfahrzeuge mit der umweltfreundlichen Technik eines brennstoffzellen-elektrischen Antriebs auszurüsten.

Ursula Redler weist freilich darauf hin, dass die Kosten für Brennstoffzellenfahrzeuge immer noch recht hoch seien. Deshalb müsse man klar unterschieden zwischen dem "einfachen” Elektromotor für Pkws und einem Brennstoffzellenaggregat bei Großfahrzeugen. Redler sprach sich dafür aus, weitere Straßen auszusuchen, die für die Einrichtung einer Busspur geeignet seien. red