Druckartikel: Stabile Einnahmen aus dem Wald, sechsstellige Ausgaben für die Wehr

Stabile Einnahmen aus dem Wald, sechsstellige Ausgaben für die Wehr


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Haßfurt, Freitag, 27. Oktober 2017

Ulrike Langer Haßfurt — Die Stadt Haßfurt kann laut den Jahresbetriebsplänen auch im kommenden Jahr mit Einnahmen von rund 40 500 Euro aus dem Stadtwald rec...


Ulrike Langer

Haßfurt — Die Stadt Haßfurt kann laut den Jahresbetriebsplänen auch im kommenden Jahr mit Einnahmen von rund 40 500 Euro aus dem Stadtwald rechnen. Auch wenn Dietmar Will von der Stadtverwaltung in der Finanz- und Hauptausschusssitzung betonte, dass die Planung nur eine grobe Marschrichtung vorgebe und die Ausgaben für die Bewirtschaftung in Höhe von rund 13 000 Euro abgezogen werden müssten.
In der Sitzung wurden die Pläne des Universitätsforstamtes Sailershausen mit Einnahmen von 54 400 Euro und Ausgaben von 39 070 Euro sowie des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit Einnahmen von 64 300 Euro und Ausgaben von 39 125 Euro von den Stadträten genehmigt.
Inwieweit die Einnahmen wirklich generiert werden, hängt laut Dietmar Will auch von der Verfügbarkeit der Maschinen zur Holzernte und der allgemeinen Holzpreisentwicklung ab. Er bezeichnete die Jahresbetriebsplanung als nachhaltig, weil sie den Leitlinien der Lokalen Agenda entspreche.


Feuerwehr rüstet auf

Der Ausschuss stimmte auch dem Kauf eines Abrollbehälters Strom-Licht mit 100 kvA Leistung, Lichtmast, umfangreichem Elektroanschlussmaterial, Geräten zur Ausleuchtung und einem 500-Liter-Tank für Diesel/Heizöl für die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt gemäß dem Wechselladerkonzept der Stadt zu. Der Behälter kostet 138 000 Euro und soll im zweiten Halbjahr 2018 ausgeliefert werden. Wie der federführende Kommandant Martin Volpert erklärte, wird der Abrollbehälter als Ersatzbeschaffung für den Lichtmastanhänger und zur Notstromversorgung für das gesamte Feuerwehrgerätehaus in Haßfurt benötigt. Denn die bisherige Teilnotstromversorgung werde auf Vollnotstromversorgung umgebaut.
Außerdem diene der Abrollbehälter zur Stromversorgung an Einsatzstellen mit großem Strombedarf sowie zum großflächigen Ausleuchten und als Notstromversorgung und Notstrombeleuchtung bei Großveranstaltungen.
Des Weiteren erhält die Freiwillige Feuerwehr Prappach, wie es hieß, aufgrund ihres großen Einsatzes einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent für die Beschaffung von 40 Einsatzspinden, deren Gesamtkosten bei 5236 Euro liegen. Weil die bisherigen Spinde aber noch einsatzfähig sind, übernimmt die Stadt nicht die vollen Kosten. Wie Martin Volpert erklärte, werden die alten Spinde künftig von der Jugendfeuerwehr genutzt.