Der SPD-Ortsverein Thurnau kann auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken. Da man das Jubiläum aufgrund der Corona-Pandemie nicht in großem Rahmen feiern konnte, war bei der Hauptversammlung der Entschluss gereift, wenigstens ein sichtbares Zeichen zu setzen. Ein Baum sollte gepflanzt werden, am besten mit einer passenden Laubfärbung.

Altbürgermeister Rudi Hofmann und der frühere Ortsvereinsvorsitzende Stefan Wunderlich erklärten sich spontan bereit, die Kosten zu übernehmen.

Inzwischen hat der Bauhof des Marktes Thurnau den Baum, einen leuchtenden Rotahorn, auf der Wiese neben dem Rathaus gepflanzt. Die Mitglieder des Ortsvereins nutzten nun einen Besuch des Bundestagskandidaten Simon Moritz, um ihn ordentlich anzugießen.

Dietmar Hofmann, SPD-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, erinnerte daran, dass nicht nur Deutschland, sondern auch der Markt Thurnau von den Ideen und Taten der Sozialdemokraten immer wieder profitiert habe.

Simon Moritz nannte hier ein konkretes Beispiel: "Ohne uns gäbe es bis heute keinen Mindestlohn."

Günter Thormeyer hatte Unterlagen des einst selbstständigen SPD-Ortsvereins Limmersdorf mitgebracht. Er schlug vor, die reichhaltige Chronik der Sozialdemokraten in Thurnau aufzuarbeiten und auch im Internet zur Verfügung zu stellen. red