Erfreulich viele Mitglieder konnte Erster Vorsitzender Hubert Bischoff zur Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Ludwigsstadt in der Gaststätte "Am Trogenbach" begrüßen.

Bischoff freute sich in seinem Rechenschaftsbericht über die erfolgreiche Arbeit im Stadtrat. "Was in Ludwigsstadt in den letzten Jahren geschaffen wurde, ist einzigartig im Landkreis", würdigte er. Die Zusammenarbeit mit den beiden anderen Fraktionen sei gut. Die Beschlüsse im Stadtrat seien meist einstimmig oder fraktionsübergreifend zustande gekommen. Die Mitgliederentwicklung des 42 Mitglieder zählenden Ortsverbandes ist stabil. Das Durchschnittsalter liegt bei 61 Jahren. Überlegenswert sei eine Fusion mit dem Ortsverein Lauenstein. Wie er abschließend mitteilte, möchte er nach 24 Jahren an der Spitze des Ortsvereins sein Amt abgeben.

Als Delegierte für die Europawahl wurden Hubert Bischoff und Karsten Harnisch gewählt.

In seinem Grußwort ging Kreisvorsitzender Ralf Pohl auf aktuelle Landkreisthemen ein. Eine wichtige Zukunftsaufgabe stelle der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs dar. In Sachen geplante Generalsanierung des Landratsamtes gelte es, die Option eines Ersatzneubaus hinsichtlich der Kosten zu prüfen.

Wie Pohl übte auch die Coburger SPD-Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld deutliche Kritik an der Flüchtlingspolitik der CSU sowie an der die völlig unbefriedigenden Pflegesituation. Da die Bayern-SPD hervorragende Konzepte vorweisen könne, sei das Potenzial für ein gutes Wahlergebnis im Herbst vorhanden. Bürgermeister Timo Ehrhardt ging auf aktuelle Themen der Stadt Ludwigsstadt ein.

Für jeweils 25-jährige Mitgliedschaft wurden Zweite Bürgermeisterin Eva Jahn sowie Horst Brummer geehrt. Leider nicht anwesend sein konnte Rudolf Bässler, der bereits 50 Jahre der SPD die Treue hält. hs