Er kann Heimatgeschichte so spannend erzählen wie kaum ein anderer, kennt die Vergangenheit aller Ortschaften des Oberlandes und ist bewandert in den vielfältigen Geschichtsschreibungen. Gemeint ist Monsignore Professor Rüdiger Feulner. Am morgigen Mittwoch spricht er um 19 Uhr in der Veranstaltungsreihe rund um die päpstliche Basilika Marienweiher über die "Geschichte der sieben Vogteiämter im Steinacher Oberland".

Organisiert durch das Pilgerbüro, ist Feulner mit einem Fortsetzungsvortrag zur Kirchengeschichte im Wallfahrerhaus zu Gast. Die im Programmheft angekündigte Betrachtung des "Vater unser" und seiner Bedeutung für den Alltag mit Pater Adrian Manderla entfällt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Feulner ist seit 2010 Vorsitzender des Fördervereins "Freunde der Wallfahrtsbasilika Marienweiher" und seit 2014 auch Vorstand der Stiftung der Wallfahrtsbasilika. "Unter dem fürstbischöflichen Oberamt Kupferberg waren das Kasten- und Vogteiamt Stadtsteinach sowie die Vogteiämter Marktleugast, Ludwigschorgast, Marktschorgast, Enchenreuth und Wartenfels Jahrhunderte lang eine administrative Einheit im Steinacher Oberland, die als diese sieben Ämter auf das engste zusammenarbeiteten und bis in die neueste Geschichte hinein eine gemeinsame Entwicklung nahmen. Die pfarrliche Struktur dieser Ämter spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle", sagt er.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, Spenden zur Restaurierung der Basilika werden gerne entgegengenommen. Weitere Vorträge zu dem Thema folgen im März und im Mai.

Am 1. März um 16.00 Uhr lädt das Pilgerbüro zur Eröffnung einer sehenswerten Ausstellung in das Kantoratsgebäude ein. red