von unserer Mitarbeiterin Sabine Weinbeer

Rauhenebrach — Die Feuerwehr-alarmierung ist in einigen Bereichen der Gemeinde Rauhen-ebrachs verbesserungswürdig. Der Gemeinderat war sich in seiner Sitzung am Dienstagabend einig, zunächst die SMS-Alarmierung einzuführen und dann zu sehen, ob es noch immer Lücken gibt.
Weil in Geusfeld und in Untersteinbach Teile der Siedlung vom Sirenenalarm nur zu leise erreicht werden, so dass Feuerwehrleute nur bei geöffneten Fenstern mitbekommen, dass sie ausrücken müssen, fanden in diesen beiden Orten Probe-Beschallungen statt. Das Ergebnis war, dass Geusfeld eine stärkere Sirene bräuchte, in Untersteinbach täte es die kleinere, aber an einem neuen Standort auf einem neuen Mast (derzeit ist sie auf der Schule installiert).
Zusammen fast 20 000 Euro müsste die Gemeinde dafür investieren - und hätte Probleme in anderen Gemeindeteilen noch nicht gelöst. Außerdem sollte man mit neuen Sirenen die flächendeckende Einführung des Digitalfunks abwarten, meinte Gemeinderat Frank Schilling, selbst Feuerwehrkommandant in Prölsdorf. Dann müssen nämlich auch die Sirenen auf die neue Technik umgerüstet werden.

Lösung per SMS

Eine Lösung könnte die SMS-Alarmierung sein. Die würde der Gemeinde für die Einführung Kosten von rund 3000 Euro verursachen.
Dass es in Rauhenebrach viele Funklöcher bei verschiedenen Anbietern gibt, sei kein Problem, erklärte Schilling, da die Alarmierung auch auf Festnetz-Telefone erfolge. Der Gemeinderat war sich einig, dass die SMS-Alarmierung eingeführt werden soll. Wie die genaue Umsetzung aussehen wird, soll mit den Verantwortlichen der Feuerwehren geklärt werden.