Zum 15. Mal hat die Siegmund-Loewe-Schule ihren Sponsorenlauf auf dem Gelände der Festung Rosenberg gestartet und wahrscheinlich die Spendenmarke von 60 000 Euro geknackt. Nunmehr weit über 32 500 zur...
Zum 15. Mal hat die Siegmund-Loewe-Schule ihren Sponsorenlauf auf dem Gelände der Festung Rosenberg gestartet und wahrscheinlich die Spendenmarke von 60 000 Euro geknackt. Nunmehr weit über 32 500 zurückgelegte Kilometer und bislang erzielte Spendengelder von über 58 000 Euro, wobei die jetzt hinzukommende Spendensumme noch gar nicht berücksichtigt ist: Die Erfolgsgeschichte des Sponsorenlaufs der RS II geht weiter.
Auch bei der diesjährigen Benefiz-Veranstaltung konnten alle 173 Teilnehmer zwischen dem Kilometerweg Rosenhof bis zum Festungspark so viel, schnell und oft laufen, wie sie wollten beziehungsweise konnten. Die Mädchen und Jungen der fünften und sechsten Klassen legten dabei - trotz teilweise nicht optimaler Laufbedingungen 1481,5 Kilometer zurück.
Bereits im Vorfeld hatten sich die jungen Sportskanonen Sponsoren im Verwandten- und Bekanntenkreis gesucht, die eine frei wählbare Summe pro gelaufenen Kilometer spenden. Nach Eingang der Sponsorengelder dürfen die Spendensammler über deren Verwendung wieder anhand eines Stimmzettels selbst entscheiden.
Seit 2009 besteht eine Patenschaft der RS II mit einer Schule in der Bamberger Partnerschaftsdiözese Thiès im Senegal. Drei Mädchen wird dort mit einer jährlichen Spendensumme von je 250 Euro der Schulbesuch ermöglicht. Die 750 Euro hierfür werden traditionell vom Sponsorenlauf gespendet. Darüber hinaus können die Klassen unter verschiedenen Spendenzielen wählen. Die Spendensumme wird prozentual gemäß dem auf das Spendenziel entfallenden Anteil der Stimmen verteilt. Die diesjährigen Spenden sind noch nicht abgerechnet. Aufgrund der Laufleistung ist aber von einer hohen Spendensumme auszugehen.
Für Ralf Müller, der damals den Benefizlauf an der RS II ins Leben gerufen hatte, um hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen und bis heute dafür als Hauptorganisator verantwortlich ist, ist aber das reine Laufergebnis nicht ausschlaggebend. "Viele der Teilnehmer sind bis an ihre Leistungsgrenze gegangen, um anderen Menschen in Not helfen zu können. Das verdient größten Respekt - egal, ob man nun zu den Besten gehört oder nicht. Einige haben sich eine bestimmte Spendensumme vorgenommen und dann ausgerechnet, wie viele Runden sie dafür laufen müssen - und das haben sie dann irgendwie geschafft", sagte er sichtlich stolz. Voll des Lobes zeigt sich der Beratungslehrer auch über den Schulsanitätsdienst sowie den eigens für den Sponsorenlauf gegründeten Arbeitskreis. Das Helferteam übernahm die Betreuung und Information der Klassen, kümmerte sich um die Datenverarbeitung und sicherte die Laufstrecke ab. Somit habe die Hilfsaktion auch einen positiven Nebeneffekt - nämlich die Förderung von sozialer Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein. Weiter dankte er Omnibus-Buckreus für den Fahrdienst.
Die Ergebnisse
5. Klassen (teilnehmende Schüler: 74, Gesamt-Kilometerzahl: 659): 17,5 km: Paul Fehn, 15 km: Fabian Bittner, Nele Buckreus, Niklas Hopf, Tim Resch, Malina Stegner, Lilli Thauer, Henry Welsch.
6. Klassen (Schüler: 99, Gesamt-Kilometerzahl: 822,5): 22,5 km: Luis Deckelmann, 17,5 km: Jakob Fischer, Timo Kapustjanski, Benedikt Köstner, Fabian Müller, Niklas Wich, 15 km: Lucas Blinzler, Nick Haderdauer, Maximilian Plobner, Benjamin Rang, Jasmin Reißig, Hannes Richter, Paul Ring, Lukas Thümlein, Maximilian Zapf
hs