Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Freitagabend gegen 20.25 Uhr auf der A73 bei der Auffahrt Möhrendort ereigent. Zwei Autofahrer trugen dabei schwere Verletzungen davon, sodass sie in Kliniken eingelifert werden mussten.

Ein 55-Jähriger aus Erlangen wollte an der Anschlussstelle Möhrendorf in Richtung Nürnberg auffahren. Dazu beschleunigte er stark und wechselte auf die Hauptfahrbahn.

Unverschuldet verwickelt

Dort fuhr allerdings ein polnischer Sattelzug, der von einem 35-Jährigen gefahren wurde. Wegen des zu knappen Einscherens kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen diesen beiden Fahrzeugen. Daraufhin schleuderte der Mercedes des Erlangers über die gesamte Fahrbahn und prallte mit großer Wucht in die Mittelschutzplanke.

Anschließend rutschte er zurück und touchierte erneut den Sattelzug. Zeitgleich fuhr eine 33-jährige Frau aus dem Raum Forchheim mit ihrem VW Polo auf der rechten Spur. Sie hatte keine Chance, dem schleudernden Mercedes auszuweichen und prallte daher massiv gegen diesen. Alle beteiligten Fahrzeuge blieben teils vollkommen beschädigt auf der Fahrbahn stehen, teilt die Verkehrspolizei Erlangen mit. Zudem kam es im Motorraum des VW noch zu einem Brand, der aber durch die eingesetzten Feuerwehrkräfte schnell eingedämmt werden konnte.

Der Erlanger und die hochschwangere Polofahrerin kamen mit Rettungsfahrzeugen in die Erlanger Kliniken, dort wurden erfreulicherweise nur Verletzungen leichterer Art diagnostiziert. Das ungeborene Kind blieb nach Polizeiangaben ohne Blessuren.

Während der Unfallaufnahme und den Bergungs- und Reinigungsarbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Nürnberg für nahezu eine Stunde komplett gesperrt werden. Zudem entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 30 000 Euro. pol