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Sanierung ist in die Wege geleitet


Autor: Redaktion

Kaltenbrunn im Itzgrund, Donnerstag, 27. Oktober 2016

Wegen des Förderantrags muss der Gemeinde bis zum 15. November klar sein, wie die Bauarbeiten an der Itzgrundhalle aussehen sollen. Im Gemeinderat gab es dazu noch einmal eine Beratung.
Für die Itzgrundhalle in Kaltenbrunn steht eine Sanierung an. 400 000 Euro werden hierfür in die Hand genommen. Erste Schritte für die Umsetzung sind eingeleitet.  Foto: Helmut Will


Die Sanierung der Itzgrundhalle in Kaltenbrunn steht an. Wie das aber passieren wird, steht noch nicht gänzlich fest. Ein Förderantrag sei gestellt, sagte Bürgermeister Werner Thomas (SPD) bei der Sitzung des Gemeinderates am Mittwochabend im Rathaus. 400 000 Euro sind dafür eingestellt, wie das Investitionsprogramm der Gemeinde ausweist.
Der Bürgermeister berichtete, dass bei der Regierung von Oberfranken ein Gespräch stattgefunden habe. "Ein guter Termin für uns, denke ich", sagte er. Er zeigte sich überzeugt, dass die Regierung der Gemeinde so weit wie möglich entgegenkommen werde. "In diesem Gespräch konnten wir auch gleich einige Missverständnisse ausräumen, was zum Beispiel die energetische Sanierung des Untergeschosses betrifft", teilte Thomas dem Gremium mit. Das Untergeschoss könne wohl mit in die energetische Sanierung aufgenommen werden.
Voraussetzungen für einen barrierefreien Umbau könnten einbezogen werden, soweit die Kosten eingehalten werden könnten. Dem Abriss der Kegelbahn stehe nichts entgegen, das hätte sogar den Vorteil, dass sich dadurch der Bau von Fluchtwege erleichtere. Hinsichtlich der Bedachung sei einiges möglich, eventuell auch der Neubau mit einem Pultdach. Nina Liebermann sagte, es wäre zu überlegen, die Kegelbahn zu erhalten, um der Feuerwehr entgegenzukommen. Auf jeden Fall sollte die Feuerwehr hierzu gefragt werden, meinte sie. Werner Thomas bat daraufhin: "Sollte noch jemand Ideen haben, welche berücksichtigt werden sollten, möge damit auf die Gemeinde zukommen." Die Unterlagen müssten bis zum 15. November bei der Regierung vorliegen.
Einen Blick warf der Gemeinderat auf das Investitionsprogramm für die Jahre 2017 bis 2020, wobei es noch zu Verschiebungen kommen könne. "Heute muss dazu kein Beschluss gefasst werden, es ist erst mal nur ein Arbeitspapier", sagte Dieter Scherbel. Insgesamt 35 Punkte sind hier aufgeführt, wobei die größten Ausgaben die Sanierung der Itzgrundhalle mit 400 000 Euro, den DSL-Breitbandausbau mit 595 000 Euro, die Ersatzbeschaffung für das HLF Kaltenbrunn mit 360 000 Euro sind.
"Warum ist der Welsberger Graben nicht im Programm aufgenommen?", wollte Maria Döllinger wissen. Dazu sagte Thomas, dass es hier schon eine Einweisung für die Arbeiten gegeben habe. Das sei nicht vergessen. Matthias Bauer vermisste im Investitionsprogramm eine Summe für den allgemeinen Straßenunterhalt. Dieser sei im Verwaltungshaushalt erfasst, sagte Verwaltungsleiter Dieter Scherbel. Wilhelm Heubner gab zu bedenken, dass der Weg von Kaltenbrunn nach Schenkenau eigentlich neu gebaut werden müsste. "Darüber kann man nachdenken, im Augenblick ist es ein Flurweg. Über das Kernwegenetz konnten wir ihn nicht mit reinbringen", erklärte der Bürgermeister.
Zugestimmt wurde einer Finanzierungsvereinbarung zum Bauunterhalt des Tierheimes in Coburg. Ab 1. Januar 2017 gilt die Vereinbarung für zehn Jahre. Die Kosten werden unter den beteiligten Kommunen und der Stadt Coburg anteilsmäßig aufgeteilt. "Die Gemeinde Itzgrund muss demnach 270 Euro jährlich entrichten. Hinzu kommen für Fundtiere pro Einwohner 65 Cent. Ob ein möglicher Überschuss zurückfließen wird, wollte Gemeinderat Matthias Bauer wissen. "Eher nicht, weil es einen solchen vermutlich nicht geben wird", antwortete Dieter Scherbel.