Bei einem Treffen mit dem Vorstand der Deutschen Bahn berichtete der Bamberg-Forchheimer Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz (SPD) von den Sorgen und Problemen der Gemeinden und Menschen aus seinem Wahlkreis. Vor allem im Rahmen des Verkehrsprojektes "Deutsche Einheit Nr. 8.1" sei es im Raum Bamberg/Forchheim zuletzt zu Auseinandersetzungen zwischen Bahn, Bürgern und Kommunen gekommen.

Politik und Bahn wollen nun laut Pressemitteilung von Schwarz gegensteuern. So habe die Deutsche Bahn dem Vorschlag von Andreas Schwarz zugestimmt, einen runden Tisch ins Leben zu rufen, der in regelmäßigen Abständen tagt. "Wir installieren eine Arbeitsebene, die jeden Kilometer entlang der Ausbaustrecke aufarbeitet und die Anliegen vor Ort auf den Tisch bringt", erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete nach dem Treffen im Berliner Bahn-Tower. Der Ausbau des Schienenprojektes sei ein zentrales Thema in den vergangenen Gesprächen zwischen Schwarz, Bahn-Chef Lutz und Bahn-Vorstand Ronald Pofalla gewesen. Seit Jahren stehe Schwarz in Kontakt zu Bürgerinitiativen, vom Ausbau betroffenen Anliegern und den Kommunen entlang der Schienenstrecke. "Es geht immer um das Gleiche: Lärmschutz, Erschütterungen, Kreuzungsvereinbarungen, Barrierefreiheit oder Entschädigungen. Großprojekte dieser Art verlangen von der Bahn allerhöchste Professionalität und Präzision bei der Planung. Auf die Menschen wirkt das oft einschüchternd und übermächtig. Die Bereitschaft der Bahn, zukünftig mehr auf die Anliegen der Bürger einzugehen, ist ein gutes Signal", urteilt Schwarz.

Die Idee für den runden Tisch kam ursprünglich von den betroffenen Kommunen aus dem südlichen Landkreis Bamberg. "Ziel muss es sein, Vertrauen aufzubauen. Niemand soll sich als Verlierer fühlen. Unsere Kommunen profitieren vom Schienenverkehr, und die Menschen sind keine erklärten Eisenbahngegner", betont Schwarz. Der runde Tisch soll in einem festen Turnus stattfinden und Bürger einbeziehen. red