Der "Action Kindergarten" Ebenhausen machte beim Sommerfest seinem Namen alle Ehre. Mit dem Projektthema: "Musik und Musikrichtungen" zeigten sich das Team von Daniela Koch und die knapp 65 Kinder beim Sommerfest voll in Action und waren mit viel Begeisterung dabei.
Los ging es, als Benedikt Keßler, der Vorsitzende des Kindergartens ca. 300 Zuschauer und die Kinder in der Schulturnhalle begrüßte. Mit Spannung wurde die Aufführung der Kinder erwartet. Das Stück begann mit "demonstrierenden Noten", die nicht immer alles gemeinsam machen und erledigen wollen. Der Violinschlüssel, Nils Bohlin, beendet die Demo der 16 Noten mit einem klaren: "Schluss jetzt!". Er sagt ihnen ganz deutlich, dass eine Note allein kein Lied ergeben kann. Jedoch lassen sich die Noten nichts sagen und suchen in verschiedenen Musikrichtungen ein Lied, welches mit nur einer Note gespielt wird. Ob ihnen dies gelingt? Beim Rock 'n' Roll legten die Krippenkinder, in hübschen Petticoats, einen "Popowackler" hin. Folgend kamen die beiden Hip Hopper und Nena mit 99 Luftballons und ihre Tänzer und Tänzerinnen auf die Bühne. Doch ein Lied mit nur einer Note? Auch beim klassischen Ballett, dem Schwanensee, zu dem Kinder in ihren Tütüs entlang schwebten, klappte dies nicht.
Viel Stimmung kam beim Mitmachen aller Zuschauer auf, als der Violinschlüssel alle dazu animierte, zu einem Song von Queen zu klatschen.
Neben dem Gesang der Kinder lies der lebensgroße Pappaufsteller von Helene Fischer viele Zuschauer "atemlos" werden. Doch sowohl hier als auch bei den Hard Rockern, die mit Bart verkleidet ZZ Top sehr ähnlich sahen und bei AC/DC kräftig mitrockten, gab es keinen Song mit nur einer Note.
"Was wohl der King of Pop dazu meint?", fragte Vorleserin Rosi Röder. Als plötzlich alle Vorschulkinder zu "Black & White" tanzten und hinter dem Vorhang der King of Pop hervor trat. Benedikt Keßler verkleidete sich für diese Rolle und erntete viel Applaus.


Gemeinsamer Abschluss

Dann schlossen sich alle Noten zusammen und sangen das Lied "Alle meine Entchen", das von Linus Daller (6 Jahre) auf der Gitarre begleitet wurde. Dieser fand die Version zu langweilig und rief seinen Vater, Christian Daller, mit den Worten "Papa komm, ist ja lahm!" auf die Bühne. Dieser stimmte mit seiner E-Gitarre eine rockige Version von "Alle meine Entchen" an. Die Erkenntnis der Noten lautete: "Einsam sind wir Noten, doch gemeinsam sind wir ein Lied!"
Doch damit war das Sommerfest noch lange nicht zu Ende. Es wurden viele Workshops angeboten, bei denen die Besucher unter Anleitung des Kindergartenteams verschiedene Dinge basteln konnten. Der Verkauf von Obstbechern und Süßigkeiten wurde von den Vorschulkindern übernommen. red