Es ist wieder soweit. Wie jedes Jahr gegen Ende des Schuljahres lädt die Theatergruppe des Regiomontanus-Gymnasiums in Haßfurt unter der Leitung von Katrin Hiernickel zu einem Theaterabend ein. In diesem Jahr geht es laut einer Mitteilung der Schule in einem kurzweiligen und sehr facettenreichen Stück rund um das Thema "Liebe". Unter dem Titel "...und deshalb wird beim Happy End im Film jewöhnlich abjeblendt!" (der Titel ist ein Zitat von Kurt Tucholsky aus: "Danach"; Anm.d.Red.) zeigen die Schüler zusammen mit der Bigband des Gymnasiums szenische Theater-Splitter.
Und was ist besser geeignet als ein warmer Sommerabend, um den Zauber der Liebe zwischen Romeo und Julia, zwischen Werther und Charlotte, zwischen Gretchen und Faust oder Leonce und Rosetta und anderen Liebespaaren der Weltliteratur zu erleben?
Mit kurzen Stücken - sogenannten short cuts - aus der Welt des Theaters erzählen die Schüler, wie es weiter ginge, wenn beim Happy End der Film nicht enden würde. Was passiert mit der Liebe? Wie entwickelt sie sich? Wie ist es, wenn sie auf Hindernisse stößt, wenn die schöne Illusion dem Alltag gewichen ist?
Mit Klassikern der Weltliteratur, die sich auf der Schulbühne aus einem neuen Blickwinkel erschließen, und mit Szenen aus weniger bekannten Werken zeigen die Schüler, was Lieben wirklich heißt. Im Mittelpunkt stehen dabei auch zwei Einakter von Curt Goetz, "Der Hund im Hirn" und "Herbst", die mal auf ironische, mal auf wehmütige Weise das Thema Liebe zeigen.
Untermalt und bereichert wird die bunte Bühnenshow durch die BigBand des Haßfurter Gymnasiums unter der Leitung von Ekkehard Grieninger.
Die Aufführungen sind am Montag und Dienstag, 4. und 5. Juli, im "Silberfisch" (Ganztagsbetreuungsgebäude) am Schulzentrum Haßfurt. Der Vorhang hebt sich jeweils um 19.30 Uhr
Der Eintritt ist frei, Spenden sind gern gesehen. red