Rückenwind für Forchheim durch Tourismusideen und Citymanagement

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In ihrer jüngsten Sitzung im vollbesetzten Augraben-Siedlerheim befasste sich die erweiterte CSU-Stadtratsfraktion mit Entwicklungen sowie Perspektiven des städtischen Tourismus und des Citymanagement...

In ihrer jüngsten Sitzung im vollbesetzten Augraben-Siedlerheim befasste sich die erweiterte CSU-Stadtratsfraktion mit Entwicklungen sowie Perspektiven des städtischen Tourismus und des Citymanagements. Als Referenten waren der Leiter der Tourismuszentrale, Nico Cieslar, und Citymanagerin Elena Büttner vor Ort.

Etwa 1000 Gäste je Monat und eine Vielzahl von Gästeführungen ließen erkennen, dass der Tourismus aufblühe, sagte Cieslar. Er beleuchtete das neue Tourismuskonzept. Dort definierte man am "Runden Tisch Tourismus" als wesentliche Handlungsfelder die Themenbereiche Kultur, Kulinarik und "Vernetzung mit der Fränkischen Schweiz. Als konkrete Maßnahmen wurden der Bau einer Anlegestelle für Touristenschiffe im Forchheimer Süden, der Themenweg "Walk of Beer", die Förderung des Fahrradtourismus und die Erweiterung von Hotel-Kapazitäten auf den Weg gebracht. Weitere Möglichkeiten des Internets oder die Vernetzung mit strategischen Allianzen wie dem "Bund fränkischer Städte" stünden auf der Liste.

Fraktionsvorsitzender Udo Schönfelder wies darauf hin, dass es der CSU-Fraktion zusammen mit Kollegen weiterer Fraktionen gelungen sei, die Tourismuszentrale nach Fertigstellung des Rathauses wieder im Erdgeschoss des Magistratsbaues unterzubringen. Dies ergebe Sinn, da Touristen sehr häufig das Rathaus als ersten Anlaufpunkt in Anspruch nehmen.

Citymanagerin Elena Büttner stellte ihre Ideen zur Belebung der Innenstadt vor. Hierbei ginge es vor Ort auch um die Sicherstellung und Erhöhung der Aufenthalts- und Lebensqualität. Wichtig hierfür sind die Vermeidung von Leerständen und zwecks Frequenzsteigerung auch attraktive Veranstaltungen wie die Weiterentwicklung des Altstadtfestes. Eine stärkere Einbeziehung von Vereinen und dezentrale Musikpodien kämen gut an.

Erfreulicherweise scheint es auch zu gelingen, Werbegemeinschaft sowie "Innenstädter" nun auch strukturell zusammenzubekommen. Dieser Durchbruch habe im Sinne von "Fusion statt Konfusion" auch aus Sicht der CSU-Stadtratsmitglieder eindeutig Sinn.

Die Nutzung digitaler Plattformen für den Onlinehandel oder innovative Möglichkeiten wie Handy-Parken, aber auch die Einrichtung eines regelmäßigen Stammtisches mit wichtigen Akteuren der Innenstadt seien weitere konkrete Handlungsfelder, so Büttner.

Die CSU-Stadtratsfraktion sieht sich hinsichtlich der Belebung der City bestätigt. Wichtig sei die Durchlässigkeit des "Bypasses" Hundsbrücke, damit Hauptstraße und die gesamte Innenstadt auch weiterhin erreichbar blieben, so Fraktionsvorsitzender Udo Schönfelder.

Trotz aller Erfolge gäbe es auch noch Herausforderungen und Problembereiche, so die Meinung zahlreicher Diskutanten, wie Gisela Steinlein, Marie-Luise Lehnard oder Monika Kreppelt, beispielsweise eine noch ausbaufähige Außen-Gastronomie. red