Haßfurt — Rund 25 Prappacher und Wülflinger besuchten am Montagabend die Haßfurter Stadtratssitzung, um ihren Protest gegen den geplanten Richtfunk in den beiden Orten auszudrücken. Aus dem ebenfalls betroffenen Stadtteil Klein-Augsfeld war niemand gekommen. Doch Bürgermeister Günther Werner (FW) konnte nur nochmals betonen, dass die Stadt Haßfurt kein Widerspruchsrecht habe und nicht einmal Recht auf Informationen habe.
Die Schnell-im-Netz GmbH & Co. KG von Stephan Hager aus Schweinfurt hat den Zuschlag der Bundesnetzagentur erhalten, die drei Stadtteile mit schnellem Internet zu versorgen. Dazu wird die Firma an dem auf dem Zabelstein bestehenden Funkmast eine weitere Antenne anbringen, die dann gezielt - daher der Name Richtfunk - in die Ortschaften senden wird.