Popig rückt alten Meistern auf den Leib
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Stockheim, Montag, 06. November 2017
Im neu gestalteten Stockheimer Rathaus, das am Samstag, 11. November, um elf Uhr durch die Geistlichen Hans-Michael Dinkel und Michael Foltin gesegnet wird,...
Im neu gestalteten Stockheimer Rathaus, das am Samstag, 11. November, um elf Uhr durch die Geistlichen Hans-Michael Dinkel und Michael Foltin gesegnet wird, präsentiert an diesem Tag der Stockheimer Harald Popig den Besuchern eine außergewöhnliche Gemäldeausstellung mit dem Prädikat Seltenheitswert. Der 1942 in Schlesien geborene Hobbymaler, besser bekannt als einer der erfol greichsten bayerischen Langstreckenläufer, überrascht mit alten Meistern, die die Museen der ganzen Welt bereichern.
Und vom Glanz dieser berühmten Maler profitiert nun das generalsanierte Stockheimer Rathaus. Und darüber freut sich besonders Bürgermeister Rainer Detsch, der die Karriere von Harald Popig in den letzten Jahren mit großem Interesse verfolgt hat. Zu sehen sind unter anderem Dürer, da Vinci, Rembrandt und vor allem auch Carl Spitzweg. Schließlich beeindruckt den Stockheimer auch das Schaffen des polnischen Pferdemalers Alfred von Wierusz-Kowalski. Ebenfalls zieren Werke von Lucas Cranach, unter anderem "Christus und die Ehebrecherin", ab Samstag das Rathaus. Man kann also gespannt sein auf die Resonanz der Besucher!
Harald Popig, der 1945 als Heimatvertriebener in Stockheim eine zweite Heimat fand, zeichnete und malte schon während seiner Jugendzeit gerne, konnte aber nie einen Malkurs besuchen. Bereits in der Volksschule wurden die Lehrer auf sein Talent aufmerksam. Zunächst entstanden mit feinem Strich Tuschezeichnungen aus dem historischen Umfeld von Stockheim. Ein beliebtes Motiv war vor allem die Katharinazeche.