Die Bildungshäuser Vierzehnheiligen präsentieren auch in der Herbst- und Winterzeit 2016/2017 ein abwechslungsreiches Programm in den Bereichen Persönlichkeit, Spiritualität, Theologie und Kirche. Der Geistliche Rektor der Einrichtung, Domvikar Elmar Koziel, und Schwester Christina Schirner stellten die Veranstaltungen vor.
Neu ist die vierte Säule im zweiten Halbjahr 2016: die Persönlichkeit. Dabei lernen die Teilnehmer, wie sie im Einklang mit sich selbst und anderen kommunizieren oder heilsame Tage mit persönlicher Einkehr und Besinnung im Schweigen verbringen können. Glauben und den Alltag in Verbindung zu bringen, sei ein Schwerpunkt der katholischen Erwachsenenbildung, so Koziel. Der Rektor der Bildungshäuser machte deutlich, dass die Häuser auch offen stehen für alle, die alleine für sich oder mit geistlicher Unterstützung eine Auszeit nehmen möchten. Von September bis Februar würden 38 Veranstaltungen im Diözesanhaus, bei den Franziskusschwestern und im Haus Frankenthal angeboten.
Schwester Christina berichtete vom zunehmenden Interesse an den Veranstaltungen. Neben den Senioren spreche das Programm Menschen mittleren Alters und junge Erwachsene an. Unter den vielen neuen Programmpunkten hob Koziel den ökumenischen Studientag am 10. Februar für hauptamtliche Mitarbeiter hervor, in dem das Lutherjahr "500 Jahre Reformation" besonders gewürdigt werde. Thema sei die Reformationsgeschichte in Bayreuth und Bamberg. Referenten sind Bezirksheimatpfleger Günter Dippold, Erzbischof Ludwig Schick, Regionalbischöfin Dorothea Greiner und Stefan Mokry von der Universität Halle.


Für trauernde Angehörige

Neu ist auch ein Wochenende für trauernde Angehörige eines verstorbenen Kindes am 18. November. Bei einem Erfahrungsaustausch mit Betroffenen werden sich die Teilnehmer im geschützten Rahmen auf ihre Trauer einlassen und ermutigt, einen nächsten Schritt auf ihrem Weg der Trauer zu versuchen. Es folgt ein Studientag "Licht und Glas" am 19. November in Zusammenarbeit mit der liturgischen Bildung des Erzbistums. Das Seminar mit Malerin und Innenarchitektin Heike Dötzauer beleuchtet die Bedeutung christlicher Glaskunst.
Zum ersten Mal wird ein Glaubensseminar über die Kunst zu leben und zu sterben durchgeführt (25. und 26. November). Hier müsste der christliche Glaube etwas zu sagen haben, erläuterte Koziel dazu. Er nehme zu Tod und Auferstehung doch für sich ein Expertenwissen über die "letzten Dinge" des menschlichen Daseins in Anspruch.
Einen Tanztag bieten die Franziskusschwestern am 3. Dezember im Diözesanhaus. "Tanzend finden wir uns selbst - tanzend finden wir unsere innere Lebendigkeit", so Schwester Christina. Mitzubringen seien Freude und leichte Schuhe.
Neu sind auch die Krippenexerzitien, die am 6. bis 9. Dezember stattfinden. Dabei sollen sich die Teilnehmer von bekannten Krippenmotiven und neutestamentlichen Texten anregen lassen. Die Vierzehnheiligen-Bergzeiten einmal im Monat, die erste ist am 28. September, dienen dazu, beim Auf und Ab des Lebens innezuhalten.
Ausführliche Angaben zu den Veranstaltungen im 2. Halbjahr sind auf den Internetseiten zu finden unter: www.bildungshaeuser-vierzehnheiligen.deoder auf der Homepage www.14hl.de. Programmhefte werden in den Kirchen ausgelegt oder können bezogen werden unter: Bildungshäuser der Erzdiözese Bamberg, Vierzehnheiligen 9, 96231 Bad Staffelstein. awe