Um die Sicherheit der Bürger, insbesondere aber der Kinder beim Überqueren der Straßen zu verbessern, fand bereits im Jahr 2015 eine Verkehrsschau in der Gemeinde Schönbrunn statt. Von den damals geforderten Zebrastreifen wurde von den Fachbehörden abgeraten, da diese nicht zu einem Sicherheitsgewinn führen würden. Bei einer gemeinsamen Verkehrsschau mit den Fachbehörden am 18. November 2019 wurde erneut darauf hingewiesen, dass für eine Ampelinstallation die dafür nötige Verkehrsfrequenz nicht erreicht werde. In 24 Stunden waren 1750 Kraftfahrzeuge registriert, eine Geschwindigkeitsmessung aber nicht vorgenommen worden. Das Verkehrsaufkommen darf aber kein Kriterium sein, wenn eine Gefahrenquelle vorliegt.

Bürgermeister Dirk Friesen (CSU) hatte für eine Machbarkeitsstudie Horst Hofmann und Max Brust von der Ingenieurgesellschaft Weyrauther aus Bamberg eingeladen. Diplom-Ingenieur Hofmann stellte den Räten drei Varianten für eine sichere Überquerung der Straße vor.

Variante 1: Eine Querungshilfe an der Bushaltestelle als Insel in der Fahrbahn ohne Lichtzeichenanlage und Zebrastreifen. Dies bevorrechtigt zwar den Fahrzeugverkehr, führt aber als Haltepunkt beim Queren der Fahrbahn zu einem sicheren Überqueren der einzelnen Fahrtrichtungen.

Variante 2: Die Überquerung erfolgt an der "Alten Bushaltestelle" ohne Querungshilfe mittels Lichtsignalanlage (Verkehrsampel). Die Buchten werden aufgelöst. Es wird für einen behindertengerechten, barrierefreien Einstieg gesorgt.

Variante 3: Die Querung erfolgt westlich der jetzigen Bushaltestelle. Ein Grunderwerb ist dafür notwendig. Für Kinder, die aus dem Ortskern kommen, ist es ein Umweg.

Erneute Verkehrsschau

Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für die Variante 2 aus. In einer der nächsten Sitzungen soll über die weitere Vorgehensweise beraten werden. Eine erneute Verkehrsschau an der Bushaltestelle wird für zwingend erforderlich gehalten.

Zuschüsse wurden an die kulturellen und sporttreibenden Vereine für das Jahr 2020 vergeben. Die Gemeinde Schönbrunn fördert durch die Gewährung von Zuschüssen und Beihilfen die Arbeit der örtlichen Vereine und Organisationen auf sportlichem, kulturellem, kirchlichem und gemeinnützigem Gebiet. Mit dieser Förderung will die Gemeinde Schönbrunn die Arbeit in den Vereinen, insbesondere aber die Jugendarbeit unterstützen. Die Räte beschlossen einstimmig, für das Kalenderjahr 2020 einen Betrag von 5480 Euro für die Vereine bereitzustellen.

Künftig digitale Alarmierung

Bei den neuen Geräten erfolgt die Alarmierung der Feuerwehren über ein digitales Netz im Zwei-Meter-Band. Damit können bei der Alarmierung sofort wichtige Informationen von der Leitstelle über Einsatzort- Ereignis mitgeteilt werden. Bislang wurden dem Geschäftsleiter der VG Burgebrach, Markus Kraus, 32 Funkmeldegeräte für eine Sammelbestellung gemeldet. Bei insgesamt 19 000 Euro Gesamtkosten entfällt ein Eigenanteil von circa 3800 Euro auf die Gemeinde. Die Räte votierten einstimmig dafür.

Erweiterung der Kita

Der Zeitplan für die Erweiterung der Kinderkrippe wurde bislang eingehalten. Wie Bürgermeister Friesen berichtete, ist die Gemeinde Schönbrunn für die Kosten der Erstausstattung zuständig. Für die Ausstattung der Mensa mit Mobiliar und kinderkrippenspezifischen Möbeln und Spielgeräten stellt die Gemeinde 50 000 Euro zur Verfügung. Die Leiterin der Kita, Sandmann, hat sich bereiterklärt, die Anschaffung zu übernehmen.

Photovoltaikanlage

Die Gemeinde will die Dachfläche der Kita, circa 600 Quadratmeter, für die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit 166 Modulen und einer Leistung von 55 KWp nutzen und sie einem Investor gegen eine Mietzahlung zur Verfügung stellen. Angedacht ist ein Pachtvertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren. Für die Gemeinde entstehen keine Kosten für Wartung und Pflege der Anlage. Die Verwaltung wurde beauftragt, einen geeigneten Investor zu finden. Die Räte votierten einstimmig für diese Maßnahme.