Wegen der seit Wochen anhaltenden Trockenheit hat die Stadt Hammelburg eine Verordnung zur Verhütung von Bränden erlassen. Wegen der sehr niedrigen Bodenfeuchtigkeit im Stadtgebiet und Stadtrandgebiet von Hammelburg bestehe eine sehr hohe Wald- und Grasbrandgefahr, heißt es in einer Mitteilung an die Presse. Die Streu- und Humusschicht des Bodens sei in hohem Maße brandgefährdet.

Das bedeutet nun Folgendes: Bis auf Weiteres wird im gesamten Stadtgebiet (Innen- und Außenbereich) der Stadt Hammelburg ein generelles und absolutes Verbot für jegliche Art von offenem Feuer ausgesprochen. Ebenso untersagt ist das Betreiben von Holzkohlegrills, sofern der Grill nicht auf einer ausreichend großen nicht-brennbaren Fläche aufgestellt wird und Löschmittel in ausreichender Menge im unmittelbaren Umfeld des Grills bereitgehalten wird. Des Weiteren muss der Holzkohlegrill beaufsichtigt werden. Ausgenommen vom Verbot sind Gas- oder Elektrogrills, die in sich geschlossen sind, sodass keine Flamme sichtbar ist. Die Verbote gelten auch auf bestehenden, auf Dauer angelegten Feuer- und Grillstellen. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld von bis zu 2500 Euro geahndet werden, so die Stadtverwaltung. red