Obgleich die Personaldecke dünn war, zeigte die WNBL-Mannschaft der DJK Brose Bamberg im letzten Auswärtsspiel der Hauptrunde Süd bei den Dragons Rhöndorf größtenteils ansehnlichen Offensiv-Basketball. Die nur zu acht angetretenen Schützlinge von Cheftrainer Ulf Schabacker hatten es nach eigener Auszeit zwar noch selbst in der Hand, das zweite Aufeinandertreffen in diesem Kalenderjahr zwölf Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit mit dem letzten Wurf zu ihren Gunsten zu entscheiden, doch dieser verfehlte sein Ziel. Damit stand eine knappe 74:75-Niederlage zu Buche.
"Obwohl es für beide Teams tabellarisch um keine relevanten Punkte mehr ging, haben wir meiner Meinung nach trotz der eher ungewöhnlichen Personal-Situation bis zum Ende hin alles versucht, auch dieses Duell für uns zu entscheiden. Uns ist es wiederum über die gesamten 40 Minuten gesehen einfach nicht gut genug gelungen, am Ball aggressiv und konsequent genug zu verteidigen. Die physischen Unterschiede der Rhöndorferinnen und daraus resultierende Vorteile im Rebound-Duell haben dann sicher noch ihr Übriges beigetragen", meinte Mara Edelmann. Auf Seiten der Brose-Youngsters stand Jana Barth die volle Distanz von 40 Spielminuten auf dem Parkett.
Die DJKlerinnen haben trotz der dünnen Personaldecke bewiesen, dass sie konkurrenzfähig auf Bundesliga-Niveau sind und sich jetzt als geschlossenes Team in den nächsten Wochen für die bisher so erfolgreiche Saison belohnen können. Die Bambergerinnen freuen sich bereits jetzt auf das Highlight, das Top-Four-Turnier Anfang Mai in Wolfenbüttel. kh
DJK Brose Bamberg: Hartmann (28 Punkte), Barth (19/1 Dreier); Siebert (10/1), Richter (9/3), Kaufmann (4), Edelmann (2), Hofmann (2), Spiegel