Forchheim — Der Landkreis baut das Schülerwohnheim, beschloss der Kreistag. 2015 ist das Jahr, in dem überlegt wird, wie die Mensa organisiert werden muss. "Da brauchen wir noch viel Hirnschmalz", sagte Martin Haendl vom Bildungsbüro des Landkreises den Schulleitern des Beruflichen Schulzentrums (BSZ), der Realschule und des Sonderpädagogischen Förderzentrums. Denn in der Mensa werden Vorschulkinder wie junge Erwachsene ihre Mahlzeiten einnehmen. Der zunehmende Ganztagsbetrieb in den Schulen macht eine Tagesversorgung für immer mehr Schüler nötig.
"Sie sollen eine vernünftige Ernährung erhalten, nicht nur Fastfood", so Haendl. Das Wohnheim ist laut Haendl wichtig für die BSZ-Auslastung. Für die Ausbildungsbereiche Schutz und Sicherheit, Raumausstatter und Dialogkaufleute betreut es Schüler aus ganz Nordbayern.
Die Schulen arbeiten gut zusammen; jetzt sehen sie weitere Synergien mit den Handwerksbetrieben, die sich im geplanten Gewerbegebiet gleich neben dem Schulzentrum in Forchheim-Nord ansiedeln sollen. "Da fügt sich einiges zusammen", ist sich Heinrich Bauer, der stellvertretende Schulleiter des BSZ, sicher. Wohnheim und Mensa sind für Landrat Hermann Ulm ein "Mosaikstein mehr in der Bildungsregion Forchheim". Lp