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Neue Pläne für die alte Schule


Autor: Klaus Stengl

Friesen, Sonntag, 15. Dezember 2019

Der Hauptdiskussionspunkt bei einer Versammlung des SPD-Ortsvereins Friesen war die Bürgerversammlung im Sportheim, über die Stadträtin Marina Schmitt berichtete. Nach dem optimistischen Bericht des B...
Nachdem die Parkplatzsituation im oberen Dorf entschärft wurde, geht es im kommenden Jahr um eine Teilsanierung des alten Schulgebäudes. Es wird eine neue Fassade, neue Fenster und eine moderne Heizung bekommen.  Foto: Klaus Stengl


Der Hauptdiskussionspunkt bei einer Versammlung des SPD-Ortsvereins Friesen war die Bürgerversammlung im Sportheim, über die Stadträtin Marina Schmitt berichtete. Nach dem optimistischen Bericht des Bürgermeisters standen einige Wortmeldungen der Bürger im Mittelpunkt. Dabei ging es auch um Straßen und Bürgersteige, die in einem "schlechten Zustand" seien.

Die SPD-Stadträtin erläuterte, dass schon in vielen Bereichen Abhilfe geschaffen werden konnte. Sie erinnerte daran, dass bereits vor drei Jahren die örtliche SPD und die SPD-Stadtratsfraktion nach einer Ortsbegehung einen Forderungskatalog aufgestellt hatten, der als Antrag in den Stadtrat eingebracht worden war. "Erfreulicherweise hat sich danach dank der raschen Umsetzung durch den städtischen Bauhof einiges getan, wie etwa im Bereich des Kindergartens oder durch die Ausbesserung von Schlaglöchern in der Grünen Au", lobte sie. Klar müsse da immer wieder nachgebessert werden, aber Schmitt habe die Erfahrung gemacht, "dass sich bei kleineren Maßnahmen meist eine schnelle und unbürokratische Lösung finden lässt". Außerdem sei im Stadtrat eine Prioritätenliste verabschiedet worden, die immer wieder aktualisiert und Zug um Zug abgearbeitet werde.

Neue Heizung und neue Fenster

Dankbar ist Schmitt ihren Stadtratskollegen aus allen Fraktionen für die Zustimmung zur dringend erforderlichen Teilsanierung des alten Schulgebäudes. Nachdem die Auftragsvergabe kürzlich erfolgt sei, könne im Jahr 2020 die sogenannte kleine Lösung mit den Schwerpunkten Außenfassade mit Austausch der Fenster, Heizung und Sanitäranlagen realisiert werden.

Auch die Parkplatzsituation vor der alten Schule habe sich im Laufe des Jahres deutlich entspannt, nachdem sie vor eineinhalb Jahren mit Unterstützung der örtlichen Teilnehmergemeinschaft und von Privatpersonen, in vielen Gesprächen Mitgliedern der Verwaltung und ihren Stadtratskollegen die prekäre Situation geschildert hatte. Schließlich habe das Gremium einhellig beschlossen, die Pflasterung der Parkplätze durchzuführen, um die Missstände zu beheben.

Weicheres Wasser für Friesen

Dass es vor allem bei Gottesdiensten in der nahen Pfarrkirche immer wieder zu Parkengpässen kommen könne, lasse sich aber nicht vermeiden, denn "einen gepflasterten Großparkplatz" könne man schon aus räumlichen Gründen nicht bereitstellen.

Dass nach jahrzehntelangen Bemühungen des SPD-Ortsvereins jetzt bei der "unendlichen Geschichte der Wasserhärte" endlich eine Lösung in greifbare Nähe gerückt sei, erklärte der Vorsitzende Egon Becker. Über 30 Jahre nach einer entsprechenden Forderung der Friesner SPD und einer Unterschriftenaktion, an der sich fast 400 Bürger beteiligt hatten, würden wohl im nächsten 2020 die nötigen abschließenden Arbeiten am Hochbehälter fertiggestellt werden. Dazu waren im Laufe der Jahre immer wieder "Erinnerungen" des Ortsvereins und der örtlichen SPD-Stadträte, zunächst von Hans Barnickel und später von Marina Schmitt, an die Versprechen der politisch Verantwortlichen nötig. Schmitt ergänzte, dass durch die Beimischung des weicheren Kronacher Wassers eine Absenkung des Härtegrades von derzeit 19 Grad dH auf weit unter 10 Grad dH erreicht werden soll.

Große Anerkennung gab es für den Einsatz vieler Bürger bei der nun bald abgeschlossenen Dorferneuerung. Marina Schmitt dankte der örtlichen Teilnehmergemeinschaft unter Federführung von Sepp Geiger für den unermüdlichen Einsatz und die unzähligen Stunden Arbeit für Friesen und seine Bürger. Zu den letzten Großprojekten zähle die Dorfscheune, die, obwohl noch nicht ganz fertiggestellt, als neuer Ortsmittelpunkt angenommen werde - wie beim Weihnachtsmarkt und bei der Nikolausfeier. Besonders erwähnte die Stadträtin die Leistung des früheren Stadtrats Heinz Schmidt, den man als einen tatkräftigen Befürworter dieses Gemeinschaftswerkes bezeichnen müsse. Klaus Stengl