Technisch veraltet und viel zu klein: Die Innenstadt-Mensa der Bamberger Universität muss dringend erneuert werden. Inzwischen sind die Planungen abgeschlossen und das Einzige, das bisher noch gefehlt hat, war das Geld. Aber auch hier kann die Uni jetzt aufatmen, denn Staatsministerin Melanie Huml (CSU) bringt gute Neuigkeiten aus München mit.
"Ich freue mich, dass meine Kollegen im Haushaltsausschuss grünes Licht für die neue Innenstadt-Mensa gegebenen haben", sagte Huml nach der Sitzung im Bayerischen Landtag. "Knapp zehn Millionen Euro stellen wir als Freistaat für den Abriss des alten Mensa-Gebäudes, den Ersatzneubau an derselben Stelle und die Sanierung des denkmalgeschützten Schwanenhauses in der Austraße zur Verfügung."
Inzwischen hat im Innenhof zwischen den Gebäuden An der Universität 5 (U5) und An der Universität 7 (U7) eine vorgezogene Baumaßnahme begonnen. Hier wird es künftig eine unterirdische Trafostation geben, die für alle Universitätsgebäude des Standorts Innenstadt die Stromversorgung sicherstellt. Bis zum Abschluss dieser vorgezogenen Baumaßnahme ist der straßenseitige Zugang zum Innenhof zwischen den Gebäuden U5 und U7 nur eingeschränkt möglich, und zwar durch das eiserne Tor zwischen den Gebäuden An der Universität 7 (U7) und An der Universität 11 (U11) von der Straße An der Universität kommend, teilt die Pressestelle der Hochschule mit.


Künftig 800 Essen pro Tag

Die Verlegung der Trafostation, die sich vormals rechts vom Mensa-Speisesaal gegenüber dem Gebäude Kranen 14 befand, ist eine von insgesamt fünf Teilmaßnahmen zur Generalsanierung und Teilerneuerung der Innenstadt-Mensa. Für März 2018 ist der Abbruch des Rückgebäudes der Mensa vorgesehen. Das so genannte Schwanenhaus, der Gebäudeteil, der direkt an die Austraße grenzt, bleibt erhalten und wird saniert. Der Beginn der Tiefbauarbeiten ist für Mai 2018 geplant.
Die Generalsanierung der Innenstadt-Mensa war notwendig geworden, um die Küchentechnik und die Organisation der Essensausgabe der deutlich erhöhten Nachfrage anzupassen. Im Neubau wird im Erdgeschoss der Zugangsbereich mit Essensausgabe für rund 800 Essen pro Tag eingerichtet. Im 1. Obergeschoss entsteht ein Speisesaal mit 276 Sitzplätzen. Im Schwanenhaus werden eine Caféteria und Büros untergebracht. red