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Kronach

Naturnaher Garten: Das sind die Tipps der Ökologischen Bildungsstätte in Mitwitz

Lebensraumvielfalt Steine, Altholz, Reste vom Strauchschnitt und Laub bilden Nischen für viele Lebewesen. Weitere sind Trockensteinmauern, Stein- und Holzhaufen, Sandecke, Teich, Sonnen- und Schattenf...
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Lebensraumvielfalt Steine, Altholz, Reste vom Strauchschnitt und Laub bilden Nischen für viele Lebewesen. Weitere sind Trockensteinmauern, Stein- und Holzhaufen, Sandecke, Teich, Sonnen- und Schattenflächen.

Wildes Eck Gartenbereiche, die nicht gepflegt werden, sind wichtige Rückzugsorte für Wildpflanzen und Tiere.

Wildkraut So manches Unkraut ist eigentlich ein Heilkraut. Pflanzen, die von selbst kommen, locken Nützlinge an. Paradebeispiele: Königskerze, Wilde Malve oder Wilde Karde.

Wiese Im Gegensatz zu einem Rasen, wird eine Wiese wesentlich weniger oft gemäht, Ende Juni das erste Mal und das Mahdgut wird nicht gemulcht, sondern von der Fläche entfernt.

Gehölze Laubbäume spenden im Sommer Schatten und lassen im Winter das Licht durch. Im Herbst bietet das Laub Tieren Schutz, ebenso dem Boden vor intensiver Sonnenbestrahlung und Erosion. Zum Naturgarten gehört eine Hecke aus heimischen Sträuchern.

Insekten Stauden und Blumen vor allem mit ungefüllten Blüten sind eine reiche Nektarquelle für Bienen und Schmetterlinge.

Nutzpflanzen Der Obst-, Gemüse- und Kräutergarten trägt zur eigenen Gesundheit und Ernährung bei. Wer selbst viel anbaut, kann intensiv behandelte Produkte aus dem Supermarkt getrost liegen lassen.

Kompost Schnitt, Mähgut, gejätete Wildkräuter, Gemüseabfälle werden dem Garten als Kompost oder Mulch wiedergegeben.

Gemüsegarten Pflanzengesundheit und lebendiger Boden können durch Mischkultur, Fruchtfolge, Gründüngung und Mulchen gefördert werden.

Nützlingsunterkünfte Insekten, Vögel, Kröten, Spitzmäuse, Igel und andere Tiere brauchen Unterkünfte. Das können Haufen von Strauchschnitt, Altholz oder Steinen sein.

Bewässerung Die richtigen Pflanzen müssen kaum gegossen werden. Für besonders durstige Pflanzen im Gemüsebeet wird Regenwasser in Fässern oder Zisternen gesammelt.

Materialwahl Für Zäune, Wege, Terrassen, Einfassungen und Mauern sollten regionale Steine und Hölzer verwendet werden. Damit kriechende Nützlinge in den Garten können, kann man auf Mauersockel verzichten und schauen, dass Zäune nicht bis ganz auf den Boden reichen.

Pflanzenschutz Chemischer Pflanzenschutz ist im Naturgarten tabu. Die Pflanze muss zum Ort passen. Aber es gibt Mittel, die die Pflanzengesundheit und -abwehrkräfte fördern. Eine selbst angesetzte Brennnesseljauche ist das ein Wundermittel.

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