MVZ-Praxen in Haßfurt und Eltmann haben neue Leitung
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Eltmann, Mittwoch, 18. April 2018
Einen neuen leitenden Arzt gibt es seit 1. April für die unfallchirurgischen und orthopädischen Praxen im Medizinischen Versorgungszentrum Haßfurt (MVZ) mit den Standorten Haßfurt, Eltmann und demnäch...
Einen neuen leitenden Arzt gibt es seit 1. April für die unfallchirurgischen und orthopädischen Praxen im Medizinischen Versorgungszentrum Haßfurt (MVZ) mit den Standorten Haßfurt, Eltmann und demnächst auch in Hofheim. Im Zuge einer Neustrukturierung soll Olaf Anders für ein noch engeres Zusammenwachsen der MVZ-Standorte im Landkreis sorgen. Seine ersten Eindrücke von der neuen Aufgabe "sind äußerst positiv", wie das Kommunalunternehmen Haßberg-Kliniken mitteilte.
"Unheimlich motiviert"
"Meine Kollegen und auch die Mitarbeiter sind unheimlich motiviert, sehr engagiert und äußerst kompetent", freut sich Anders über das "tolle Team". Angetan ist der Mediziner auch über die "hervorragende technische Ausstattung" der Praxen in Haßfurt, Eltmann, Hofheim."Die Lust, hier noch einmal etwas Neues aufzubauen, hat mich gereizt", erklärt der 52-Jährige auf die Frage, warum er sich nach 15 Jahren in eigener Praxis und als Belegarzt aus der Gegend um München in den Haßberge-Kreis verändert hat. Mit ihm bekommen die MVZ-Praxen nicht nur einen neuen ärztlichen Leiter, sondern die Haßberg-Kliniken in Haßfurt und Ebern auch einen erfahrenen Operateur. Jeweils rund 3000 Hüft- und Knieprothesen hat er während seiner Zeit in Freiburg und an der Sana-Klinik München eingesetzt. Weitere Schwerpunkte seiner Tätigkeit in Haßfurt werden die Fuß- und Schulterchirurgie sein. Zudem bringt er die Zusatzbezeichnungen Sportmedizin, Chirotherapie und Akupunktur mit in den Landkreis Haßberge.
"Wir wollen hier in der Region der erste Ansprechpartner für orthopädische und chirurgische Fragestellungen sein und eine Alternative zu den Kliniken in Bamberg, Coburg, Schweinfurt oder Werneck bieten", macht Olaf Anders klar. "Die Patienten sollen nicht mehr abwandern, sondern zu uns kommen." Er verdeutlicht das am Beispiel Endoprothetik, wenn es darum geht, dass Betroffenen ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk eingesetzt werden muss. Ein Vorteil für die Patienten bestehe darin, dass sie mit der Nachbehandlung dann alles in einer Hand haben können.
Um erfolgreich zu sein, müssen aus seiner Sicht zwei wichtige Kriterien erfüllt werden: "Wir müssen die vorhandenen Kräfte noch geballter bündeln", sagt er. Dafür sei das Konzept mit drei Praxen in Haßfurt, Eltmann und Hofheim ideal. Auch der MVZ-Standort in Ebern spielt dabei eine Rolle. "Jeder bringt seine Stärken und Kompetenzen ein." Die ersten Eindrücke diesbezüglich sind sehr gut. "Alle legen Wert auf ein sehr kollegiales Verhältnis zum Wohl der Patienten", zeigt der 52-Jährige sich zuversichtlich, das Ziel "Zusammenwachsen der Standorte zu einem schlagkräftigen Ganzen" schnell und gut erreichen zu können. Dazu gehört für den neuen leitenden Arzt der MVZ-Praxen auch ein enges Miteinander mit den niedergelassenen Ärzten, der MVZ-Praxis für Radiologie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken und den chirurgischen Abteilungen im Krankenhaus.