von unserer Mitarbeiterin Ulrike Langer

Haßfurt — Im Rahmen des Musik- und Kunstfestivals des Aktionskreises "Haßfurt Aktiv" (Aha) fand in der Stadthalle eine Vernissage mit beeindruckenden Bildern der Künstlerin Hannelore Heider aus Ebelsbach und einiger ihrer Schüler aus der Freien Waldorfschule in den Mainauen statt.
Gezeigt wurden farbenfrohe und mystische Gemälde und Grafiken von Hannelore Heider zum Thema "Symbole" sowie äußerst schöne Arbeiten von ihren Schülern Stella Wiemann, Dennis Metzner, Jehanne Worch und Epona Lutz zu den Themen Landschaft und Porträt.

Umgeben von Symbolen

"Symbole umgeben uns Menschen überall und auch der Mensch ist ein Symbol", erklärte Hannelore Heider, die Symbole aus unterschiedlichen Kulturen gerne in Serien verarbeitet. "Menschen und andere Symbole begegnen uns täglich und erzählen uns etwas über unser Leben, und meine Schüler lernen durch die Kunst, sich Gedanken über ihr Inneres, aber auch über das Äußere Gedanken zu machen." Stolz zeigte sie sich auf ihre Schüler, von denen einige ihre Arbeiten vorstellten.
"Ein Anstoß genügt und sie entwickeln fantastische Arbeiten", lobte sie.

Talentierte Schüler

"Wir sind glücklich über die Möglichkeit, bei unserem Festival, das auch die bildende Kunst einschließt, die Arbeiten solch talentierter Schüler und ihrer Lehrerin präsentieren zu können", sagte der Organisator des Festivals, Aha-Berater Hachem Farmand, bei der gut besuchten Veranstaltung.
Bürgermeister Günther Werner zitierte in seinem Grußwort Aussagen der Künstlerin selbst. So schreibt sie auf ihrer Homepage: "Durch Phantasie und Erfindungsreichtum beflügelt, schafft die Künstlerin immer wieder neue Inhalte und Sinnzusammenhänge, die sie bildhaft zum Ausdruck bringt. Dabei reduziert sie das Komplizierte und Verwirrende zugunsten des Schönen, des einfach Menschlichen. Sie wandelt Symbole und Zeichen verschiedener Kulturen und Kulturepochen um. Die Bilder reifen im langen Prozess mit verschiedenen Techniken übereinander und gewinnen dadurch an Tiefe und Aussagekraft."
Schöner könne man das nicht beschreiben, fand Werner und er bekräftigte: "Ich freue mich, dass es ihr gelingt, die sprudelnde Quelle der Kreativität bei ihren Schülern zu wecken, so dass diese ihr großes Talent entfalten können."