Bei dem Brand in der Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses in der Valentin-Becker-Straße sind am Mittwochnachmittag mehrere Bewohner dem Sachstand nach leicht verletzt worden. Die Ermittlungen zur Schadenshöhe und zur Brandursache führt laut einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken die Kripo Schweinfurt.

Gegen 13.40 Uhr erreichte demnach die Integrierte Leitstelle der Notruf aus dem Staatsbad Brückenau, demzufolge der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Flammen stehen soll. Bei Eintreffen einer Streife der Polizeiinspektion Bad Brückenau war die Bad Brückenauer Freiwillige Feuerwehr bereits mit den Löscharbeiten und insbesondere auch mit dem Alarmieren der Bewohner zum Verlassen ihres Anwesens beschäftigt.

Gegen 15 Uhr war das Feuer gelöscht. Dem Sachstand der Polizei nach erlitten fünf der insgesamt 17 Hausbewohner leichte Verletzungen. Diese rührten insbesondere vom Einatmen von Rauchgas her. Mitarbeiter des Rettungsdienstes kümmerten sich um die Behandlung der Betroffenen. Mindestens eine Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.

Laut Michael Krug, Kommandant der Bad Brückenauer Feuerwehr, war es der größte Brand dieser Art, den es in den vergangenen Jahren zu löschen galt. Die Sache hätte noch schlimmer ausgehen können. Denn ihm zufolge hatten die Nachbarn die vorhandenen Rauchmelder zunächst nicht gehört.

Noch am Nachmittag nahm die Kripo Schweinfurt Ermittlungen zu Brandursache und Höhe des Schadens auf. pol/st