Die Fahrt zur Dialyse kann auch in Corona-Zeiten nicht einfach ausbleiben. Doch sie kann sicherer gestaltet werden.

Dafür haben sich die Verantwortlichen des ZRF etwas ausgedacht: Sie haben Schutzmaterial wie Desinfektionsmittel, Sitzüberzüge und Einweghandschuhe organisiert und zusammengepackt. Safety-Care-Sets nennen sich diese Tüten, die ab sofort den medizinischen Fahrdiensten zur Verfügung stehen.

Tamara Freitag und Ralf Scheichenost, die Verantwortlichen des Zweckverbandes für Rettungsdienste und Feuerwehralarmierung (ZRF), haben gemeinsam mit Landrat Sebastian Straubel diese Safety-Care-Sets an die medizinischen Fahrdienste übergeben - stellvertretend für alle Organisationen zunächst an den Arbeiter Samariter Bund (SB). Insgesamt erhielten die Fahrdienste über 20 dieser Sets.

Umgesetzt werden konnte die Idee der ZRF-Verantwortlichen nur durch die finanzielle Unterstützung der Sponsoren: Bei den Firmen Leise, der HABA-Firmenfamilie und der Sparkasse Coburg-Lichtenfels stieß sie sofort auf offene Ohren.

Landrat Sebastian Straubel (CSU) bedankte sich dafür bei der Übergabe und betonte: "Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität. Und gerade während der Corona-Krise ist der Schutz von Fahrer und Fahrgast natürlich besonders wichtig." Die erhöhten Hygienevorgaben im Rahmen der Corona-Pandemie sind auch mit höheren Ausgaben für die Fahrdienste verbunden. Denn auch während der Pandemie übernehmen die Organisationen wichtige Krankenfahrten, beispielsweise zur Dia­lyse. Deshalb freuen sich auch die Mitarbeiter der Fahrdienste über diese Unterstützung zum Schutz der Sicherheit von Fahrer und Patient.

Die ZRF-Verantwortlichen betonten, dass noch Kapazitäten frei seien und die materiellen Hilfen weitergeführt werden könnten. red