Die Mühlen mahlen langsam beim Vorhaben Dorferneuerung von Wolfsberg, aber es geht kontinuierlich vorwärts, wie der Bericht von Bürgermeister Markus Grüner in der letzten Gemeinderatssitzung zeigte.
Im September fand nochmals eine Besprechung mit Vertretern des Staatlichen Bauamts, des Ingenieurbüros Engelhardt für Tiefbau aus Eckental und Sturm für Statik aus Nürnberg statt. Anwesend war zudem das Ingenieurbüro Rottmann & Bieler aus Ingolstadt, zuständig für Grundbau und Grundwasser. Thema vor Ort waren die Erneuerung und Anpassung der Stützmauer an der Staatsstraße 2260 am Eingang von Wolfsberg von Obertrubach kommend.
Es wurde dabei vereinbart, die Mauererneuerung mit Spritzbeton vorzunehmen. Die Bewehrung wird vernagelt. Für die Kosten allein dieses Abschnitts nennt Grüner einen grob geschätzten Betrag um die 200 000 Euro.
Das Flächenstück entlang der Staatstraße kostet dabei rund 70 Prozent. Diese Kosten teilen sich Staat und Gemeinde Obertrubach. Gleiches gilt für spätere Pflege und den Unterhalt.
Für das restliche Drittel muss die Gemeinde allein aufkommen. Eine Umlage auf die Anwohner erfolgt nicht. Aufgrund der zu erwartenden Zuschüsse um die 60 Prozent für die Kommune halten sich die Kosten in überschaubarem Rahmen.
Der Antrag zur Dorferneuerung soll im Oktober bei der Regierung in Bayreuth abgegeben werden. Es ist davon auszugehen, dass die Bauarbeiten zur Dorferneuerung in zwei Abschnitten in den Jahren 2018 und 2019 ausgeführt werden.