Martin-Schule lässt sich über Schulverpflegung beraten

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- Was und wie Kinder und Jugendliche essen, spielt eine große Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden, aber auch für die Entwicklung ihres Ernährungsverhalten...

- Was und wie Kinder und Jugendliche essen, spielt eine große Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden, aber auch für die Entwicklung ihres Ernährungsverhaltens. Eine hochwertige Kita- und Schulverpflegung leistet hierbei einen wichtigen Beitrag und kann Vorbild für eine gesundheitsförderliche Ernährung sein, die gut schmeckt und gleichzeitig nachhaltig und wirtschaftlich ist.
Noch ist ein solches Verpflegungsangebot nicht in allen bayerischen Kitas und Schulen selbstverständlich. Im Rahmen des Coachings Kita- und Schulverpflegung machen sich nun fünf Kitas und vier Schulen in Oberfranken mit viel Engagement auf den Weg, ihre Mittagsverpflegung zu verbessern.
Zahlreich waren die teilnehmenden Einrichtungen der Einladung der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Oberfranken zur Auftaktveranstaltung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth gefolgt. Gemeinsam ins Coachingjahr 2017/18 starten folgende oberfränkische Einrichtungen: Kindergarten St. Gisela in Bamberg, Kindertagesstätte St. Klara in Schwarzenbach/Saale, Kinderhaus Sonnenschein in Untersiemau, Kindergarten Wicke in Teuschnitz, BRK-Kinderhaus in Bayreuth, Martin-Grundschule Forchheim, Grundschule Stockheim, Gymnasium Münchberg und das Staatliche Berufliche Schulzentrum Bamberg.
Im gemeinsamen Austausch wurde den Teilnehmern schnell klar, dass bei vielen Gemeinsamkeiten doch die Unterschiede überwiegen. Vor dem Hintergrund ihrer individuellen Rahmenbedingungen wird jede Einrichtung im Coaching ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Gemeinsam ist allen jedoch der Wunsch nach der Optimierung ihrer Mittagsverpflegung.


Jede Einrichtung ist anders

Den fachlichen Rahmen für das Coaching bilden die Bayerischen Leitlinien Kita- und Schulverpflegung. In mehreren gemeinsamen Veranstaltungen werden den teilnehmenden Kitas und Schulen die Inhalte der Leitlinien sowie Themen wie die Speiseplanung nach den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung oder Grundzüge einer nachhaltigen Verpflegung näher gebracht.
Es gibt für die Verbesserung der Mittagsverpflegung jedoch kein Patentrezept: Denn jede Kita und jede Schule ist strukturell und organisatorisch anders aufgestellt. Daher ist und bleibt die individuelle Begleitung der Einrichtungen vor Ort durch Kita- und Schulverpflegungs-Coaches das Herzstück des einjährigen Angebots. Gemeinsam werden dabei die individuellen Gegebenheiten erfasst und für jede Einrichtung eigene Ziele formuliert sowie passende Umsetzungsmöglichkeiten entwickelt.
Das 2009/2010 als Modellprojekt gestartete Angebot hat sich mittlerweile so gut etabliert, dass es aus der bayerischen Kita- und Schullandschaft nicht mehr wegzudenken ist. Seither sind bereits über 240 Kitas und 350 Schulen gecoacht worden. Die Erfahrungen sind in das neue für Kita und Schule vereinheitlichte Konzept eingeflossen. Weitere Infos unter www.kitaverpflegung.bayern.deund www.schulverpflegung.bayern.de. red