Die Vestenbergsgreuther Martin Bauer Group, Spezialist im Bereich pflanzlicher Lösungen für die Tee-, Getränke-, Lebensmittel- und Tierernährungsindustrie, hat ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Für die Martin Bauer Group ist ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie, heißt es in einer Pressemitteilung. "Bereits mein Urgroßvater Martin Bauer wollte etwas Sinn- und Standhaftes für die Zukunft aufbauen. Noch heute fühlen wir uns diesem nachhaltigen Grundgedanken, ,enkelfähig‘ zu sein, genauso stark verpflichtet", sagt Anne Wedel-Klein, vierte Generation der Inhaberfamilie und als Mitglied der Geschäftsleitung der MB-Holding für unternehmerische Nachhaltigkeit verantwortlich, anlässlich der Veröffentlichung.

Über 200 pflanzliche Rohstoffe werden aus über 80 Ländern beschafft. 300 000 Menschen sind in diesen Lieferketten beschäftigt. Bei den zehn größten pflanzlichen Rohstoffen stammen bereits 56 Prozent der eingekauften Menge aus Lieferketten, die zertifiziert sind, Tendenz steigend, da die Nachfrage steigt. Aus eigenem Anspruch und da es vor über zehn Jahren zum Teil keine Zertifizierungen für die Produkte des Vestenbergsgreuther Unternehmens gab, wurde der nachhaltige Beschaffungsstandard "mabagrown" eigens entwickelt. Seit 2014 ist dieser auch vor den unabhängigen Organisationen UEBT und UTZ geprüft und anerkannt.

Der Nachhaltigkeitsbericht orientiert sich an den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI). Die Initiative stellt das weltweit meistgenutzte Rahmenwerk für die Berichterstattung von Unternehmen und Organisationen zum Thema Nachhaltigkeit bereit. Basis des Berichts sind die aktuell gültigen GRI-Standards aus dem Jahr 2018. Der erste Bericht adressiert die Themen, die aus Sicht des Unternehmens und seiner Stakeholder den größten Einfluss auf eine nachhaltige Entwicklung haben. Sie sind eingebettet in die vier Handlungsfelder Wertschöpfung, Natur, Lieferkette sowie Mitarbeiter und Gesellschaft. red