Der Marktgemeinderat bekräftigte in der jüngsten Sitzung seinen Willen, den historischen Marktplatz barrierfrei umzugestalten. Die Kosten belaufen sich auf rund 141 000 Euro.
Bürgermeister Hans Tischhöfer (FW) verwies darauf, dass sich im integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept ein konkreter Handlungsbedarf ergeben habe. Teilbereiche der mit Natursteinen belegten Flächen sollten fußgängerfreundlicher gestaltet und Querungshilfen geschaffen werden.


Förderung ist wichtig

Auch der Gemeindeentwicklungsausschuss hatte die barrierefreie Umgestaltung als vordringlich eingestuft. Bei einem Ortsspaziergang, an dem auch Vertreter des Projektteams, des Landratsamts und der Straßenmeisterei teilnahmen, waren die einzelnen Maßnahmen erörtert worden.
Die Fraktionssprecher Ulrich Reinhardt (CSU), Dieter Schiphorst (FW) und Nikolaus Ott (SPD) signalisierten grundsätzliche Zustimmung zu dem ehrgeizigen Projekt. Für notwendig wurde aber eine Förderung gehalten. Der Bürgermeister will hier bei der Regierung von Oberfranken vorsprechen.
Gestern begab sich der Marktgemeinderat bereits zu einer Fahrt nach Münchberg, um dort die Umsetzung ähnlicher Maßnahmen zu besichtigen.
Das gemeindliche Einvernehmen wurde zu folgenden Bauvorhaben erteilt: Janine und André Rosenbusch (Doppelgarage im Stammbacher Weg), Michael und Saskia Lindner (Einfamilienwohnhaus mit Carport und Abstellraum in der Grundmühlstraße).
Mit sechs zu vier Stimmen sprach sich der Marktgemeinderat gegen eine Teilnahme am Kommunalen Netzwerk Oberfranken 1 aus.
Nikolaus Ott machte seinem Ärger über die Öffnungszeiten der Sparkassen-Zweigstelle in Marktschorgast Luft: "Die Leute sind derart unzufrieden, das sollten wir uns nicht bieten lassen, wir sind ja auch Miteigentümer dieses Ladens." Rei.